An morgen denken: Firmennachfolge

Bisher hat die 61-jährige Firmenchefin Anne L. alle Überlegungen verdrängt, die mit ihrem Ruhestand zusammenhängen. Topfit engagierte sie sich im Geschäft – jetzt liegt sie nach einem Schlaganfall in der Klinik. Und ein Nachfolger fehlt. Was nun?

Den Gedanken, wie es ohne sie in der Firma weiterlaufen soll, schieben viele Unternehmer erst einmal zur Seite. Insbesondere dann, wenn talentierte eigene Familienmitglieder oder selbst aufgebaute „Kronprinzen“ fehlen, verschwindet die Zukunft im dicken Nebel. Michael Klumpp, einer der beiden Geschäftsführer der KP TECH Beratungsgesellschaft mbH aus Frankfurt am Main, warnt: Gut geplante und realisierbare Lösungen werden dadurch unmöglich gemacht.“

Als erfahrene Berater im Bereich der Unternehmensnachfolge unterstützen die Fachleute von KP TECH Corporate Finance ihre Kunden beim kompletten Prozess der Nachfolgeregelung. Klumpp: „Wir halten den Auftraggebern den Rücken frei, während diese ihr Hauptaugenmerk weiterhin auf ihr Tagesgeschäft richten können.“ Das Finden geeigneter Kandidaten wäre dabei nur ein Aspekt. Oft seien mit der Nachfolge komplexe Change-Prozesse verbunden: „Auf Wunsch unterstützen wir unsere Mandanten bereits im Vorfeld einer Nachfolge bei der Umstrukturierung des Unternehmens. Im Fokus stehen dabei die Trennung von Leitung und Kapital sowie die Konzeption eines Management– und Controlling-Systems zur Führung der Belegschaft.“ Er betont, diese Voraussetzungen steigerten den Erfolg der Nachfolgeregelung ebenso wie den Unternehmenswert. Seine Kollegin, Mit-Geschäftsführerin Sandra Preuß, ergänzt: „Das ist deshalb bedeutsam, weil in manchen Fällen auch der Verkauf der Firma in Frage kommt. Auch dabei können wir helfen.“

Das Leistungsangebot von KP TECH ist modular aufgebaut. Es beginnt mit gründlicher Vorbereitung. Bei dieser werden der Ist-Zustand ermittelt und die Zielsetzungen des Zusammenwirkens festgesetzt. Preuß: „Wir prüfen zusammen mit dem Mandanten alle möglichen Alternativen. Er erhält einen Projektplan mit Time-Table sowie weitere Unterlagen.“ Anschließend gehe es um das Finden geeigneter Nachfolgekandidaten oder auch Firmenkäufer, falls vom Auftraggeber gewünscht.“ Der Baustein „Verhandlungen/Übergabe“ enthalte alle erforderlichen Maßnahmen wie beispielsweise eine Risikoüberprüfung, Verträge, die Einführung des Nachfolgers sowie eine finale Übergabe. „Weitere typische Aufträge auf Firmenseite bestehen in Consulting beim Firmenverkauf, insbesondere dann, wenn es etwa um mehrere zusammenhängende Gesellschaften geht“, fügt Klumpp hinzu.

Die KP TECH Beratungsgesellschaft arbeitet im In- und Ausland. Innerhalb der Firmen-Gruppe sind über 30 Mitarbeiter an den Standorten Frankfurt am Main, London, Stockholm und Philadelphia beschäftigt. Klumpp: „Wenn wir die vergangenen Jahre Revue passieren lassen, sind wir schon sehr zufrieden.“ Innerhalb der Gruppe wurden weltweit mehr als 550 Corporate Finance Projekte in verschiedenen Branchen erfolgreich abgeschlossen. Preuß: „Unsere Kunden aus den USA, Europa und Asien haben den Teams in Deutschland, Amerika, Großbritannien und Skandinavien bei Unternehmenskäufen und -verkäufen, Nachfolgeregelungen und der Gewinnung von Beteiligungskapital vertraut. Das macht uns richtig stolz!“ (Birgit Lutzer)

Vorsicht, bissige Mitarbeiter!

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Eine Vielzahl von Studien belegt, dass es um die Motivation der Beschäftigten in deutschen Unternehmen nicht zum Besten bestellt ist. Doch auch bei den Mitarbeitern gibt es unterschiedliche Ausprägungen. Eine besondere Herausforderung für Führungskräfte sind Belegschaftsmitglieder, die die Firma durch ihr Verhalten schädigen.

Zum Einen gibt es die A-Mitarbeiter, diejenigen die den Karren ziehen, das Unternehmen nach vorne bringen und die gesetzten Ziele immer erreichen. Sie sind hoch motiviert und verspüren eine starke emotionale Bindung an die Firma. Diesen gegenüber stehen die B-Mitarbeiter. Sie haben Potenzial und sind meist noch formbar. Die Amerikaner nennen sie nine to fiver. Sie kommen und gehen pünktlich. Sie sind in der Regel verlässlich, doch bei schwierigen Aufgaben benötigen sie oft Unterstützung. Last but not least, die C-Mitarbeiter. Sie zeigen wenig bis gar kein Engagement und haben häufig schon innerlich gekündigt. Diese Mitarbeiter zeigen wenig Bereitschaft zur Weiterbildung. Ihr Verhalten bei anstehenden Veränderungen ist destruktiv. Sie machen Fehler und belasten das Betriebs- Ergebnis und -Klima. Die C-Mitarbeiter sind leicht auszumachen. Sicher, es ist nicht immer einfach, jemanden zu kündigen. Spaß macht es auch nicht, doch dennoch ist es manchmal unabdingbar.

Die wirklichen Probleme allerdings werden durch Mitarbeiter verursacht, die augenscheinlich einen guten Job machen und Loyalität heucheln. Heimtückisch untergraben sie die Leistung und Moral ihrer Kollegen. Sie beeinflussen deren Einstellung negativ und vergiften das Klima Ihres Unternehmens. Auf welche Leute Sie gut verzichten können (und sollten):

Tratschtanten und -onkels

Kennen Sie auch diese hinter vorgehaltener Hand geführten Gespräche? Sie klingen etwa so: „Schon gehört? Die Müller ist schon wieder abgemahnt worden.“ Oder- „Pssst, weißt du schon: Meier und Schulze stehen bei der Geschäftsleitung auf der Abschussliste. Die beiden sind todsicher bald raus.“

Tratschen verschwendet wertvolle Zeit, die für produktive Kommunikation genutzt werden könnte. Außerdem stellt es eine Respektlosigkeit gegenüber den betroffenen Kollegen dar und schafft ein Klima von Misstrauen.

Entscheidungs- Untergraber

Themen sind ausdiskutiert, Bedenken zerstreut, die am Meeting Beteiligten verständigen sich auf eine gemeinsame Vorgehensweise. Doch unmittelbar danach fühlt sich eines der Teammitglieder „bewogen“, die besprochenen Themen erneut aufzugreifen und die Ergebnisse durch Verbalattacken, wie z. B.: „Ich sehe das ganz anders, da sollten wir noch einmal darüber sprechen, ich bin mit der Entscheidung nicht einverstanden“ zu sabotieren. Im Ergebnis werden Maßnahmen nicht konsequent umgesetzt und Ziele nicht erreicht.

Unzuständige

Tatort: Samstagvormittag in einer gut besuchten Elektronikabteilung eines Kaufhauses in der Innenstadt. Sie halten schon fast verzweifelt nach kompetentem Verkaufspersonal Ausschau. Dann endlich – Sie haben jemanden entdeckt. Sie eilen auf die freundlich dreinblickende Verkäuferin zu und erhalten auf Ihre Bitte um Unterstützung zur Antwort: „Für Smartphones bin ich nicht zuständig. Das macht der Kollege und der ist gerade in der Pause.“

Je kleiner das Unternehmen, desto wichtiger ist es, dass Mitarbeiter „mitdenken“, und tun, was getan werden muss – insbesondere in der Kommunikation und dem Umgang mit Kunden. Dabei spielt es keine Rolle, ob es die eigentliche Aufgabe ist oder nicht. Solange dem Mitarbeiter keine unzumutbaren Arbeiten abverlangt werden und seine Fachkompetenz es zulässt, ist es sein Job, die an ihn herangetragenen Anforderungen zu erfüllen. Andernfalls signalisiert er: „Hey das kümmert mich nicht“. Diese Haltung macht im schlimmsten Fall aus einen gut funktionierenden Team eine zerstrittene Gruppe von Einzelkämpfern.

Unbelehrbare

Wer kennt nicht das berühmter Zitat von Alfred Krupp: „Wer arbeitet, macht Fehler. Wer viel arbeitet, macht mehr Fehler. Nur wer die Hände in den Schoß legt, macht gar keine Fehler.“ Fehler passieren uns immer wieder. Auf dem Weg zur Arbeit, im Büro, in der Freizeit: Fehler sind nun mal menschlich. Jedoch gibt es Mitarbeiter, die aus Ihren Fehlern nicht lernen. Immer wieder schlagen sie den Holzweg ein, und das kann teuer werden. Mitarbeiter, die sich als nicht lernfähig erweisen, stellen ein hohes unternehmerisches Risiko dar.

Ausbremser

Vielleicht kennen Sie auch diese Situation: Der neue Kollege ist hoch motiviert. Über die vereinbarten Ziele schießt er weit hinaus. Ihre Erwartungen werden mehr als erfüllt. Doch irgendwann wird ihm von einem „erfahreneren“ Kollegen gesagt „Du arbeitest zu viel, das lässt mich und die Kollegen beim Chef schlecht aussehen“. Hier wird versucht, den neuen Kollegen zu einer geringeren Arbeitsleistung zu bewegen, indem sozialer Druck ausgeübt wird. C-Mitarbeiter wollen nicht mehr tun, sie wollen, dass andere weniger tun.

Scheinbar Unverzichtbare

Wissen Sie, was das Kürzel T.E.A.M – gesprochen „Team“ bedeutet? Genau, „Toll ein anderer macht’s!“. Da gibt es Mitarbeiter, die die Erfolge ganzer Teams für sich beanspruchen, obgleich sich ihr tatsächlicher persönlicher Arbeitseinsatz in Grenzen hielt. Sie nehmen sich überbordend wichtig, bringen jedoch ihre PS nicht auf die Straße. Sie versuchen, Ihnen und dem gesamten Umfeld zu suggerieren, dass ohne ihr Zutun der Laden nicht läuft. Ein guter Teamplayer teilt die Erfolge mit seiner „Mannschaft“, er honoriert die Leistung anderer, lobt und lässt seine Kollegen „gut dastehen“. Insbesondere gute Führungskräfte feiern die Leistung ihres Teams, sicher in dem Bewusstsein, dass dessen Erfolge auch auf sie zurückfallen.

Rufschädiger

Ein Kunde beschwert sich, weil es zu einem Fehler bei der Lieferung gekommen ist. Anstatt sich nun der Beschwerde lösungsorientiert anzunehmen, reagiert der Mitarbeiter mit den Worten „Das habe ich nicht zu vertreten, dass waren die Kollegen aus dem Lager“, oder „Solche „Vögel“ haben die schon häufiger „abgeschossen“. Eine solche Aussage signalisiert dem Kunden „Wir sind uns hier uneins“, „Hier weiß eine Hand nicht, was die Hand tut“. Solche Aussagen sind unkollegial und setzten das Vertrauen des Kunden in die Leistungsfähigkeit des Unternehmens herab. Gute Kollegen und Mitarbeiter fangen die Kritik ab und lösen das Problem – unabhängig davon wer den Fehler begangen hat. Sie stecken die Kritik ein, weil sie damit umgehen können weil und sie vielleicht wissen, dass der Verantwortliche es gerade nicht kann. (Michael Borgstedt)

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Michael Borgstedt

borgstedtEr ist Unternehmer, Autor, Businesscoach & Speaker sowie Cheftrainer der von ihm gegründeten Borgstedt Akademie. Als Experte für Businesskommunikation, Vertrieb und Führung entwickelt er individuelle Trainings- und Beratungskonzepte mit dem Ziel, Menschen in ihrem beruflichen Werdegang entscheidend nach vorne zu bringen. In seiner Arbeit mit Kunden und Seminarteilnehmern setzt er auf Authentizität, Sympathie, Vertrauen, Empathie und Ehrlichkeit. Seine Vorgehensweise im Training ist am PITT-Modell ausgerichtet Problematisieren – Interessieren – Trainieren – Transferieren. Seit Leitgedanke dabei entspricht dem bekannten Zitat von Galileo Galilei, das heute immer noch aktuell ist: „Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.“

Qualifikationen:

  • Geprüfter Business- Trainer BDVT
  • Lizensierter Structogram® Trainer (DSZ)
  • Studium der Betriebswirtschaft (B.A.) an der Fachhochschule des Mittelstands (FHM)
  • Studium der Betriebswirtschaft (BdH) an der Akademie für Unternehmensführung des Handwerks
  • Meisterprüfung im Gebäudereiniger Handwerk (HwK-Düsseldorf)
  • NLP Practitioner und Master (DVNLP)
  • wingwave Coach (Besser Siegmund Institut)
  • Psychologischer Berater (ALH Akademie)
  • Lehrbeauftragter an der Fachhochschule des Mittelstands (FHM)
  • Qualitätsmanagement Beauftragter (TÜV Nord)
  • Umweltmanagement Beauftragter (TÜV Nord)

Kontakt:

Michael Borgstedt Training & Consulting, Hollensiek 2 a, 33619 Bielefeld. Tel. 05 21 16 41 152, E-Mail: info@michael-borgstedt.de . Internet: www.michael-borgstedt.de www.borgstedt-comsulting.de www.borgstedt-akademie.de

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Kunden per Empfehlung gewinnen

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Nutzen Sie konsequent den besten Weg zur Kundengewinnung? Das Empfehlungsmarketing ist der direkteste und preiswerteste Weg, neue Kunden zu gewinnen. Die wichtigste Voraussetzung dafür ist es, sich aktiv für Empfehlungen einzusetzen.

Heute hat ein Kunde eine Vielzahl von Berührungspunkten mit einem Unternehmen, bevor er sich zum Kauf oder für eine Dienstleistung entscheidet. Was zeigt mir Google, was wird in Foren gesagt, welche Meinung haben die Kontakte in den sozialen Netzwerken und was bietet mir der stationäre Handel?

Will ich diese intensive Suche zu mir lenken, muss ich eine Vielzahl von Impulsen geben und mit meiner Webseite, meinem Facebook-Account, E-Mail-Marketing und auf anderen Kanälen präsent sein. Die Vernetzung dieser Aktivitäten gibt dann eventuell den entscheidenden Anstoß, weil ich mich als Experte mit dem attraktivsten Preis/Leistungsverhältnis dargestellt habe.

Empfehlungen kürzen die „Entscheidungsreise“ Ihrer Kunden ab

Viel einfacher funktioniert es, einen Kunden über die Empfehlung von jemandem zu gewinnen, der mit meinem Produkt oder meiner Leistung zufrieden war. Im Idealfall kürzt sich die „Entscheidungsreise“ auf 3 Stationen ab. „Weißt du jemanden, der XYZ anbietet?“ Der Interessent bekommt die Empfehlung, nimmt Kontakt zu mir auf und kauft oder vergibt seinen Auftrag.

Hin und wieder passiert der Glücksfall, dass ein zufriedener Kunde begeistert von meinem Angebot erzählt und bei seinem Gesprächspartner überhaupt erst das Interesse daran weckt: „Das ist ja toll. Das will ich auch!“

Wie motiviere ich meine Kunden, Empfehlungen abzugeben?

Ich gehe davon aus, dass Sie bis zum Kaufentscheid oder der Auftragsvergabe alles für die Zufriedenheit Ihrer Kunden tun. Aber betreiben Sie auch aktives Aftersales-Management?

Das startet schon an der Kasse oder beim Versand der Rechnung. „Schön, dass Sie mit unserer Leistung zufrieden sind. Hier ist ein kleines Dankeschön. Und über eine Weiterempfehlung an Ihre Freunde und Bekannten würden wir uns sehr freuen!“ Ein kleiner beigefügter Gutschein für den Kunden und seine Empfehlungsnehmer (Willkommens-Rabatt o.ä.) motiviert.

Als Dienstleister führe ich viele Gespräche. Bei der Begrüßung wird meine Visitenkarte gezückt. Bei der Verabschiedung lege ich 2 weitere Karten auf den Tisch. „Danke für das interessante Gespräch. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mich an Ihre Geschäftsfreunde weiterempfehlen würden.“

Durchaus ergiebig ist auch die Frage: Wer aus Ihrem Bekanntenkreis könnte ebenfalls von meiner Leistung profitieren?“ Nennt mir mein Gesprächspartner Namen oder Unternehmen, habe ich dort einen guten Einstieg: „Herr Meyer von Schulz und Söhne hat bei mir Produkt xyz gekauft und mir empfohlen, mich auch an Sie zu wenden.“ In den allermeisten Fällen löst das Neugier und Begehrlichkeit aus. „Was? Der Meyer hat das gekauft? Welchen Vorteil hat er davon? Da muss ich mehr drüber wissen!“

Service-Bereitschaft demonstrieren

Ein erfahrener Vertriebler fragt 2 Tage nach einer Lieferung oder dem Abschluss einer Dienstleistungstätigkeit beim Kunden die Zufriedenheit ab. Viele Menschen neigen dazu, Ihre Entscheidung im Nachhinein anzuzweifeln. War das richtig? Hätte ich nicht besser…? Ruft dann jemand vom Anbieter an, der dadurch demonstriert, wie überzeugt er von seiner Leistung ist, vermittelt dieser Kontakt Sicherheit. Der Kunde fühlt sich ernst- statt ausgenommen. Außerdem kann man im Gespräch sofort Fragen klären, kleine Probleme lösen und zur Not Nachbesserung anbieten. Mit dieser Service-Bereitschaft löst man viele Situationen in Wohlgefallen auf. Ein kleiner Tipp am Rande: Gibt es Reklamationen, fragen Sie den Kunden, wie er sich die Lösung vorstellt. Es hat sich herausgestellt, dass Kunden meistens schon mit weniger zufrieden wären, als die Mitarbeiter des Unternehmens anbieten würden.

Eignet sich Ihr Produkt/Ihre Dienstleistung für das Angebot von Service-Leistungen einige Zeit nach dem Kauf? Gibt es Modifikationen an einer neuen Produktreihe, die man Altkunden schmackhaft machen kann? Passt etwas anderes als Ergänzung zum zuerst Gekauften? Haben Sie eine Kundendatei, können Sie sich vieles einfallen lassen, um Ihre Kunden anzusprechen, zu informieren und zu motivieren. Nebenbei weisen Sie darauf hin, dass Sie sich über Empfehlungen freuen würden.

Werben Sie mit der Zufriedenheit Ihrer Kunden

Haben Sie Aufträge zur großen Zufriedenheit eines Kunden ausgeführt, bitten Sie ihn um eine kurze Referenz. Diese Referenzen können Sie in Ihren Verkaufsräumen, Ihrem Büro und auf Ihrer Webseite präsentieren. Die Zufriedenheit von Kunden ist auch auf diese Weise eine Empfehlung für Ihr Angebot.

Empfehlen Sie sich als Experte/Expertin

Nicht nur die eigene Webseite ist ein Medium, mit dem Sie Ihr Expertentum darstellen können. Foren, Xing, Arbeitskreise, Interessenverbände und viele andere Gruppierungen bieten sich an, um Ihre Kompetenz herauszustellen. Machen Sie sich in Ihrem Fachgebiet einen Namen. Dann werden Sie weiterempfohlen, wenn nach Ihrem Leistungsbereich gefragt wird.

Werden Sie einzigartig

Empfehlungsgebern wird es einfacher gemacht, wenn Sie sich als Unternehmen unverwechselbar machen. „Unternehmen Schmitt ist doch das mit dem rosa Elefanten auf dem Dach“ wäre eine denkbare Form, Aufmerksamkeit herzustellen. Was könnte bei Ihnen passieren, das diesem rosa Elefanten-Effekt entspricht? Seien Sie ungewöhnlich, sprechen Sie die Gefühle an, haben Sie Mut zum Anderssein. Man muss sich nicht zum Depp machen. Aber man kann es durchaus riskieren, Stadtgespräch zu werden und die Menschen zu verblüffen. Ist erst Ihr Unternehmen in aller Munde, wird auch Ihr Angebot bekannter. Wer über Sie spricht, empfiehlt Sie auch indirekt.

Es ist ein Fehler, den Kunden einfach ziehen zu lassen, wenn die Kasse geklingelt hat. Seine Empfehlung ist für jedes Unternehmen wertvoll. Schlechte Erfahrungen werden an mindestens 10 Personen weitergegeben, positive nur an 3. Pflegen wir mit unseren Kunden einen wertschätzenden Umgang über den abgeschlossenen Kauf hinaus, werden wir mit seinen Empfehlungen belohnt. (Mike Warmeling)

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Harald Hinnerwisch

hinnerwisch-profilfotoDer Fachinformatiker ist im Online-Marketing tätig. Sein Spezialgebiet besteht im Schreiben emotional ansprechender Fach- und Werbetexte. Er betreibt zwei Blogs zu Themen aus Marketing und Werbung. Auch in den Bereichen der Computer- und IT-Technik, Modellbau und Reisen steht er seinen Kunden mit Schreib- und Fotografie-Kompetenz zur Seite. Er kann sich gut in verschiedene Zielgruppen hineinversetzen und liebt klare, verständliche Formulierungen. Als Autor stellt sich Hinnerwisch gern neuen Herausforderungen und schreibt neben Auftrags-Texten auch Gastartikel für Blogs und Internet-Seiten.

Kontakt:

Web-Marketing Hinnerwisch, Harald Hinnerwisch, 26789 Leer. Tel. 0491-3025, www.marketing-hinnerwisch.de, E-Mail: marketing-hinnerwisch@t-online.de

 

Was tun, wenn das Image ramponiert ist?

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Manche Unternehmen beginnen erst dann mit der Pressearbeit und hektischem Krisenmanagement, wenn etwas passiert ist. Wer vorher schon bei den (Lokal-)Journalisten bekannt ist und ein positives Verhältnis zu den Medienvertretern aufgebaut hat, kann davon profitieren.

Was reagiert man am besten auf eine Krise? Behalten Sie als erstes die Nerven. Es gibt kein Patentrezept, denn jede Krise ist anders und erfordert das flexible Reagieren mit wirkungsvollen Maßnahmen. Was im einen Fall gut und richtig ist, kann im anderen die Krise verschlimmern. Manchmal sagen das eigene Gefühl und der gesunde Menschenverstand mehr als ein starres Regelwerk, das nicht auf den Einzelfall anwendbar ist. Es gibt allgemein gesprochen zwei Reaktionsmöglichkeiten: Entweder defensiv oder offensiv.

Defensiv:

  • Sie warten einfach ab, bis sich die Wogen von alleine geglättet haben. Diese Methode kann funktionieren und führt auch oft zum gewünschten Erfolg – wie z.B. der Blick in die Politik zeigt.
  • Sie reagieren mit einer Gegendarstellung in der Zeitung. Problem: Der Gegendarstellung wird in der Regel nicht geglaubt, weil die Zeitungen verpflichtet sind, sie unabhängig vom Wahrheitsgehalt im Wortlaut abzudrucken.
  • Sie versuchen, bestimmte Sachverhalte zu vertuschen. Aber die Krise kann um so schlimmer werden, wenn im Nachhinein „Mauscheleien“ ans Tageslicht kommen. Dadurch verlieren Sie Ihre Glaubwürdigkeit und alle Sympathien komplett!
  • Sie schotten sich gegen Medienvertreter ab nach dem Motto: „Sollen die doch schreiben, was sie wollen.“ Ob es der Wahrheit entspricht oder nicht: Es wird automatisch unterstellt, dass Sie etwas zu verbergen haben (vielleicht noch weitere Skandale???). Denn sonst könnten Sie ja getrost vor die Presse treten.
  • Sie reagieren mit einer Verleumdungsklage. Gerichtsverfahren dauern oft lange und kosten viel Geld. Zudem wird sich Ihr Image dadurch nicht verbessern, denn Sie wirken wenig dialogfähig.

Offensiv

Hier geht es um verantwortungsvolles Verhalten Betroffenen gegenüber und eine glaubwürdige Kommunikation, die das Vertrauen der Öffentlichkeit in Ihren Betrieb wieder herstellt. Wenn es Personen gibt, die durch Sie „Opfer“ geworden sind, kümmern Sie sich um diese – und wenn notwendig, auch um deren Angehörige. Beispiel: Ein Mitarbeiter hat sich durch unzureichende Sicherheitsmaßnahmen in der Werkstatt schwer verletzt. Ergreifen Sie Maßnahmen für die Zukunft, um solche Vorfälle zu vermeiden. Informieren Sie die Presse über diese Schritte und veranstalten Sie eine Pressekonferenz. Wenn Sie sich offen mit den Anschuldigungen auseinandersetzen und zeigen, dass Sie sich um eine Wiedergutmachung des Schadens bemühen, haben Sie eine größere Chance, das Vertrauen der Öffentlichkeit und Ihrer Kunden wiederzugewinnen.

Fazit

Ganz gleich, wie Sie sich entscheiden: Zunächst müssen alle Mitarbeiter über Ihre Kommunikationsstrategie informiert und darin einbezogen werden. Es nützt Ihnen nichts, wenn Sie als Geschäftsführer/in der Presse gegenüber ein Statement abgeben, das von einem ihrer Mitarbeiter in einem Interview widerlegt wird. Im Sinne einer möglichst objektiven Berichterstattung versuchen Journalisten natürlich, nicht nur mit dem Chef, sondern auch mit den Mitarbeitern zu sprechen. (Birgit Lutzer)

Neid vermeiden ist gesund

Neid

Eigentlich geht’s Ihnen gut. Das Gehalt stimmt, Sie sind gesund, haben Freunde und Zeit für Urlaub. Aber dennoch kreisen die Gedanken um andere. „Warum der und nicht ich?“ Das nennt man Neid. Und der ist ungesund.

Es ist Samstag-Vormittag in der Vorstadt. Der Showdown beginnt. Die Nachbarn fahren ihre Mittelklassewagen aus der Garage und jetzt wird gewaschen und poliert, was das Zeug hält. Aber was ist das? Was ist mit Nachbar Bergheimers solidem Golf V Variant passiert? Aus der Garage fährt ein Mercedes. Modell unbekannt, aber hey, es ist ein Mercedes. Ist denn bei Bergheimers plötzlich der Reichtum ausgebrochen? Gut, Herr Bergheimer ist vor ein paar Monaten befördert worden. Und hat nicht seine Frau irgendwas erwähnt von einem „guten Händchen“, was Herrn Bergheimer und Aktien angeht. Aber trotzdem, ein Mercedes! Will er etwa jeden in der Nachbarschaft übertrumpfen?

Jeder kennt jemanden, der besser ist oder mehr hat

Kennen Sie auch solche Situationen? Ich bin mir sicher. Neid gibt es in den unterschiedlichsten Konstellationen und in allen Gesellschaftsschichten. Da ist der Junge, der neidisch ist auf das neue Spielzeugauto des Bruders. Oder die Frau, die ihrer besten Freundin (!) den neuen Freund nicht gönnt. Der Vorstandvorsitzende, der auf dem Golfplatz keine große Geige spielt, weil die Quartalszahlen mal wieder nicht stimmten. Neid macht nicht Halt bei materiellem Besitz. Nein, wir sind neidisch auf das Aussehen, die Gesundheit, die Fitness, das musikalische Können, den Freundeskreis oder sonst was. Aber Neid ist nicht nur ungesund, Neid hält uns auch von innerem Wachstum ab. Denn wir können niemals das erreichen oder erlangen, was wir innerlich ablehnen. Hier sind 5 wichtige Gründe, warum Neid für Sie nie wieder ein Thema sein sollte.

1. Neid macht krank

Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts wusste die amerikanische Schriftstellerin Pearl Sydenstricker Buck zu berichten: „Die gefährlichsten Herzkrankheiten sind immer noch Neid, Hass und Geiz.“ Außerdem prägte sie den Satz: „Neid tut nicht nur der Seele weh, sondern auch dem Körper.“

Mittlerweile ist längst wissenschaftlich bewiesen, dass Neid in viele Bereiche unseres psychischen und physischen Wohlbefindens eingreift. Und zwar nicht zum Positiven. Denn übermäßiger und/oder dauerhafter Neid kann starke körperliche Symptome wie Magenschmerzen und Herzrasen auslösen. Auch Schlafstörungen und Rückenschmerzen können durch Neid verursacht werden.

Belastende Emotionen – zu denen Neid ohne Zweifel zählen dürfte – schwächen das Immunsystem. Wir sind somit auch anfälliger für Krankheiten wie Schnupfen, Husten und Fieber, die wir zunächst niemals mit Neid in Verbindung bringen würden.

Selbst Depressionen können die Folge von Neid sein. Der Depressive glaubt, niemals das erreichen zu können, was er begehrt und was andere längst haben.

2. Neid macht einsam

Eigentlich ist Einsamkeit die natürliche Folge von Neid. Das hat mehrere Ursachen. Zum einen haben wir ja oben bereits die Depression erwähnt. Wer unter Depressionen leidet, geht nachgewiesener Weise nicht so viel unter Leute, isoliert sich also sozial.

Außerdem haben Wissenschaftler herausgefunden, dass Neider weniger Freunde und Bekannte haben. Auch das klingt logisch, denn ein ausufernder Hang zum Neid kann für die Außenwelt schon sehr anstrengend sein. Denn mal ganz ehrlich, wer hält schon einen Dauerneider aus?

Und zu guter Letzt stellt man sich selbst gerne ins Abseits, wenn man neidisch ist. Denn wer verbringt schon gerne Zeit mit Leuten, auf deren Besitz oder Fähigkeiten oder Freunde man neidisch ist?

3. Neid macht unglücklich

Wer sich ständig mit Leuten vergleicht, die (vermeintlich) attraktiver, erfolgreicher, reicher, intelligenter, schlagfertiger oder mutiger sind, der kann nicht gewinnen. Andere beneiden und sich selbst bemitleiden, macht unglücklich. Jede Emotion hat ihre Berechtigung, klar. Aber wenn wir jetzt einfach mal in „gute“ und „schlechte“ Emotionen unterteilen, gehört Neid ja wohl ganz klar in die zweite Kategorie.

Und negative (oder schlechte) Emotionen können nicht glücklich machen. Hin und wieder mal ein neidischer Blick auf Nachbars Reihenhaus oder die neuen Schuhe der besten Freundin sind nicht schädlich. Aber zu viel Neid erzeugt eine Dis-Balance positiver und negativer Emotionen und macht unglücklich.

4. Neid hemmt die Kreativität

Für diese Untersuchung der Universität Barcelona hat man verschiedene Arbeitsteams gebildet und ihnen exakt dasselbe Projekt als Arbeitsaufgabe gegeben. Natürlich wussten die Teams nichts voneinander.

Die Teams waren alle gleich heterogen gestaltet. Im ersten Team wurde lediglich die Aufgabe erläutert. Im zweiten Team wurde drüber hinaus noch die ein oder andere falsche Angabe zu einzelnen Teammitgliedern gestreut. Und das dritte Team erhielt unendlich viele falsche Informationen über die anderen Teammitglieder, die darauf abzielten, Neid zu erzeugen. Und nun raten Sie, was passiert ist. Nicht nur, dass die Arbeitsatmosphäre im dritten Team vergiftet war, nein, Team 3 benötigte auch fast doppelt so lange, um zur selben Lösung zu gelangen, wie Team eins. Und darüber hinaus betrug das Budget über 25 Prozent mehr, als bei Team eins.

5. Neid erzeugt Minderwertigkeitsgefühle

Jeder Blick auf den Erfolg der anderen kostet ein kleines Stückchen Selbstbewusstsein. Stellen Sie sich ein Ein-Meter-Maßband vor. Mit jeder Neid-Attacke schneiden Sie sich einen Millimeter ab. Und mit dem Schwinden des Selbstbewusstseins steigen die Minderwertigkeitsgefühle an. Der hat mehr Kohle als ich, die ist hübscher als ich und und und.

Mit Neid und Minderwertigkeitsgefühlen ist es so ein bisschen wie mit dem Huhn und dem Ei. Man weiß nicht, was zuerst da war. Wird man neidisch, weil man so große Minderwertigkeitsgefühle hat oder bekommt man Minderwertigkeitsgefühle, weil man so oft neidisch ist.

Egal wie man es dreht und wendet, ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein hilft Ihnen dabei, Neid in Ansporn und Ehrgeiz umzuwandeln.

Fazit

Seien Sie nicht neidisch! Klar, einfacher gesagt, als getan. Und in „gesunder“ Dosis soll Neid nach neuesten Studien sogar förderlich sein (Wettbewerb und so…). Aber ganz ehrlich: Was bringt es Ihnen, ständig andere zu beneiden? Auch ich kann mich nicht komplett von Neid freisprechen. Aber wissen Sie, was mir geholfen hat, den Neid nahezu zu überwinden? Mein inneres Stoppschild. Kein Scherz, ich habe mir angewöhnt, mich sofort zu stoppen, wenn ich aus heiterem Himmel Neid verspüre. Zum Beispiel habe ich gerade neulich einen Kumpel dafür bewundert, mit welcher Leichtigkeit er sein Leben angeht. Scheinbar nichts bringt ihn aus der Ruhe. Aber sofort, als ich mich bei der ankommenden Neid-Attacke erwischt habe, gingen meine inneren Sirenen an und ich habe mein Zwei-Phasen-System angewandt. In Phase 1 freue ich mich einfach für meinen Kumpel. Ich freue mich wirklich aufrichtig und sage mir selbst, wie cool diese Eigenschaft ist und was ich für einen gechillten Kumpel habe. In Situationen wie diesen reicht mir Phase 1 völlig. Ich freue mich für ernsthaft für meine Mitmenschen. Punkt! Aus!

Wenn mir das aber mal tatsächlich nicht gelingen will, dann tritt Phase 2 in Kraft. Wenn ich tatsächlich mal Neid in mir aufkommen spüre, was wirklich nicht oft vorkommt (ich schwöre!), und Phase 1 kommt nicht so recht auf Touren, dann rede ich mir einfach ein, dass das „Licht“ auf der einen Seite auch irgendwo „Schatten“ auf der anderen Seite hat.

Ein Beispiel: Ich habe neulich einem Vortrag von einem Typen gelauscht, der echt gut aussah. Das kann ich sogar als Mann recht objektiv beurteilen. Dunkler Teint, sportlich drahtig, coole Frisur, coole Klamotten und ne 1A-Rede. Keine Ahnung, warum ich neidisch war, aber Phase 1 ist diesmal nicht voll angeschlagen. Also habe ich offensiv nach seinen Schattenseiten gesucht und auch gefunden. In einigen lockeren Gesprächen nach der Veranstaltung habe ich irgendwie erfahren, wieviel er verdient. Aha, habe ich mir gedacht, da ist also seine „Schwachstelle“. Das ist ja weit weniger, als ich verdiene. Und ich weiß nicht warum, aber sofort tritt dann Phase 1 in Kraft und ich habe mich echt für ihn gefreut. Ehrlich!

Wahrscheinlich ist meine Methode wissenschaftlich und pädagogisch nicht ganz koscher, aber ich bin ja auch kein Wissenschaftler oder Pädagoge. Außerdem kann ich fast alle Fälle mit der Phase 1 abhandeln. Soll heißen, ich bin wirklich sehr selten neidisch und sehr dankbar dafür. Dankbarkeit ist sowieso, denke ich, ein ganz guter Weg, dem Neid aus dem Weg zu gehen. Wenn man sich darauf besinnt was man alles hat, rückt das, was man nicht hat weit in den Hintergrund. (Michael Noetzelmann)

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Michael Noetzelmann

NoetzelmannEr betreibt auf www.erfolgundfreiheit.de den Freiheitsblog. Ziel des Projekts ist es, alle Menschen dazu zu bewegen, erfolgreich und frei zu sein. Und zwar im ganz individuellen Sinne. Erfolg und Freiheit bedeutet für jeden etwas Anderes. Wichtig ist, dass man für sich selbst entscheidet, was diese großen Schlagwörter für einen bedeuten.

Auf erfolgundfreiheit.de findet man spannende Interviews, interessante Buchempfehlungen und viele Beiträge, die sich alle um die bereitgefächerten Themenbereiche Erfolg und Freiheit drehen. Ihr erreicht Micha:

http://erfolgundfreiheit.de/

https://www.facebook.com/erfolgundfreiheit.de/

https://twitter.com/erfolg_freiheit

Brücken zum Kunden bauen: Werbetexte

Werbetext

In vielen Werbemedien werden Qualitätsmerkmale und Leistungen aufgeführt, ohne einen Bezug zu der Person herzustellen, die das Angebot annehmen soll. Wie Sie es schaffen, im Text eine Brücke zu potenziellen Kunden zu bauen, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Das Sprichwort „Mit Honig fängt man Fliegen“ birgt viel Wahrheit. Wenn Sie aber versuchen, eine Stubenfliege mit Süßstoffpillen anzulocken, werden Sie mit Sicherheit scheitern. Sie können das Insekt nur dann fangen, wenn sie ihm als Lockmittel etwas präsentieren, wofür es sich interessiert und was es gerne haben möchte. Und das ist in diesem Fall der Honig. Bei Menschen gilt das gleiche Lockprinzip. Aber Vorsicht: Es geht an dieser Stelle nicht um billige und unseriöse Tricks, mit denen Sie Menschen gegen deren Willen manipulieren sollen. Es geht nur um das Verstehen von Mechanismen, die zu einem bestimmten Verhalten oder zu einer Handlung führen können.

In der Psychologie nennt man diese Faktoren Motive. Stark verwandt mit den Motiven sind die Bedürfnisse eines Menschen. Beispiel: Jemand kauft sich ein Stück Kuchen, weil er es im Schaufenster der Bäckerei gesehen hat. Durch den Anblick des verlockenden Gebäcks ist ihm sein Hunger (= Bedürfnis nach Nahrungsaufnahme) bewusst geworden, und er geht in den Laden, um dieses Bedürfnis zu befriedigen (= Motiv). Wenn Sie die Bedürfnisse und möglichen Motive eines Menschen kennen und in der Lage sind, sich in ihn hineinzuversetzen, können Sie ihn leichter davon überzeugen, dass er Ihr Angebot annehmen soll.

Ein bekannter Werbefachmann prägte Ende der 60er Jahre das Bonmot: „Es reicht nicht, den Gaul zum Wasser zu führen – Sie müssen seinen Kopf zum Wasser ziehen, damit er säuft.“ Was will er uns damit sagen? Eine werbliche Botschaft hat fast immer dasselbe Ziel: Der Empfänger soll einer Kauf-Aufforderung nachkommen, die sich entweder auf ein Produkt oder auf eine Dienstleistung bezieht. Ist die Botschaft zu schwammig und mehrdeutig formuliert, kann es sein, dass sie den Adressaten nicht erreicht.

Der Leser oder Internet-User steht wie der sprichwörtliche der Gaul vor dem Wasser und muss sich selbst zusammenreimen, welchen Nutzen das beschriebene Angebot für ihn hat. Bei der Unternehmensdarstellung oder in einem Katalog kommt es darauf an, die Fakten so zu präsentieren, dass der Leser bestimmte gewünschte Schlussfolgerungen zieht.

Sie + ich = wir Eine kleine Gleichung mit großer Wirkung

Welcher Mensch steht Ihnen am nächsten? Auch wenn gerade Sie jetzt vielleicht an ihre/n Partner/in oder ein Familienmitglied gedacht haben – die meisten Menschen beschäftigen sich überwiegend mit sich selbst. Stellen Sie sich vor, dass Sie einen Brief bekommen, in dem eine Bitte an Sie gerichtet wird. Der Verfasser spricht aber nur von sich und seinem Anliegen. Sie fragen sich zu Recht: Was hat das alles mit mir zu tun? Warum soll ich diesen Wunsch erfüllen?

Beispiel:

Sehr geehrter Herr Schmitz,

wir sind eine Schulungseinrichtung für Behinderte, die in Kürze schließen muss. Wir haben einfach nicht genug finanzielle Mittel, um uns auf Dauer über Wasser zu halten. Deshalb überweisen Sie uns bitte eine Spende auf unser unten angegebenes Konto.

Mit freundlichen Grüßen

Gleicher Inhalt, nur abgewandelt:

Sehr geehrter Herr Schmitz,

was machen Sie, wenn Sie etwas Geld übrig haben? Vielleicht gehören Sie auch zu den Menschen, die sich damit gerne für etwas Sinnvolles einsetzen möchten. (SIE)

Wir sind eine Schulungseinrichtung für Behinderte. Leider können wir aus finanziellen Gründen den Betrieb nicht mehr lange aufrecht erhalten. (+ ICH)

Wenn Sie uns durch eine Spende unterstützen möchten, sind wir Ihnen sehr dankbar! Gerne lassen wir Ihnen auch noch weitere Informationen über unsere Einrichtung zukommen. (= WIR)

Mit freundlichen Grüßen

Mit der Gleichung Sie + ich = wir zeigen Sie dem Empfänger Ihrer Mitteilung, dass es zu beidseitigem Nutzen sinnvoll ist, die gewünschte Handlung auszuführen (= Ihr Angebot anzunehmen oder Ihren Wunsch zu erfüllen). Die Beschreibung eines Angebots oder Anliegens sollte also eine direkte Zielgruppenansprache mit „Vorteilsargumentation“ enthalten. Derjenige, der den Text Ihrer Anzeige, Ihres Mailings oder Ihrer Internet-Darstellung liest, muss dabei denken: „Ach, hier geht es um mich! Diese Information hat möglicherweise einen Nutzen für mich, deshalb werde ich weiterlesen.“ Ein Beispiel:

„Damit Ihnen Ihr Logistiksystem immer zur Verfügung steht, bieten wir Ihnen verschiedene Servicepakete an. Diese Leistungen bedeuten für Sie eine kompetente Unterstützung rund um Ihre Anlage. Sie können entweder einen Rundum-Sorglos-Vertrag über verschiedene Verfügbarkeitszeiten abschließen oder unseren Service punktuell buchen. Unsere Techniker betreuen auf Wunsch alle Ihre Anlagen – auch die anderer Hersteller.“

Als Einstieg wird eine reale Problemsituation der Zielgruppenmitglieder beschrieben und der Service des Unternehmens als Lösung für diese Aufgabe angeboten. Ist der Leser ein einem Unternehmen Logistiksystem tätig, erkennt er sofort: „Das Beratungsunternehmen weiß, mit welchen Problemen wir in unserem Alltag umgehen müssen. Mit ihnen sind wir abgesichert. So läuft die Logistik nach Wunsch.“ Diese Schlussfolgerung ist genau das, was das Werbe-Bonmot vom Gaul am Wasser ausdrücken will: Der potenzielle Kunde bekommt die Vorteile des Angebots mundgerecht serviert.

Hilfreiche Fragen, um einen ähnlichen Text zu erstellen:

Frage 1: Was bieten Sie für wen genau (= Ihre Zielgruppe/n) an?

Frage 2: Welche Bedürfnisse oder Probleme hat Ihre Zielgruppe, für die Ihr Angebot die Lösung ist?

Frage 3: Welches Ergebnis und welchen Nutzen hat die Annahme Ihres Angebots für die Zielperson?

Um Ihrerseits einen werbewirksamen Text mit direktem Bezug zur Ihren Zielkunden aufzusetzen, versuchen Sie bitte, sich in den Adressaten hinein zu versetzen. Welche Probleme, Wünsche und Bedürfnisse hat er, die Sie mit Ihrem Angebot lösen oder erfüllen können? Fassen Sie sich möglichst kurz. Oder Sie beauftragen eine/n Texter/in! (Birgit Lutzer)

Was macht Finanzkompetenz so wichtig?

Businessman adding golden coins with a young plant in the final row of a coin stack - Money and financial assets growth concept

Um die Finanzkompetenz weiter Teile der Bevölkerung steht es schlecht. Leider bilden auch viele Existenzgründer keine Ausnahme. Wie gehe ich mit meinem verfügbaren Einkommen um, wie sichere ich mich für Notfälle ab und welche Maßnahmen treffe ich für meine Altersvorsorge? Das sind die Kernthemen, über die bei jedem verantwortungsbewussten Erwachsenen Klarheit herrschen sollte.

Noch immer stellen viele Existenzgründer ihren eigenen Finanzbedarf in die zu vernachlässigende letzte Reihe der Prioritäten. Daraus spricht ebenso wenig Kompetenz, wie im Bereich der Finanzierung ihres Unternehmens zu verzeichnen ist. Bei der Finanzierung der Gründung hapert es oft bereits nach wenigen Monaten. Einer der häufigsten Gründe für ein Scheitern besteht in Finanzierungsmängeln. Oft wird der Umsatz unrealistisch hoch prognostiziert, die Preise werden schlecht kalkuliert und ganze Posten von laufenden Kosten in der Planung schlicht vergessen. Beim eigenen Bedarf werden fest die Augen zugekniffen: „Altersvorsorge und Absicherung für die Berufsunfähigkeit? Das mache ich, wenn der Laden läuft.“ Mit dieser Haltung kann man sich und seine Familie in die finanzielle Katastrophe steuern.

Warum mangelt es an Finanzkompetenz?

Die Tabuisierung finanzieller Angelegenheiten ist in unserer Gesellschaft stark verankert. Sie hat historische Gründe, die unter anderem in den erlebten Weltwirtschaftskrisen und den Auswirkungen der beiden Weltkriege liegen. Wenn niemand weiß, wie viel ich besitze, gibt es keinen Neid. Außerdem kann mir niemand etwas wegnehmen. „Jeder ist sich selbst der Nächste.“ Dadurch entstand die fest verankerte Haltung: “Über Geld spricht man nicht“.

Auch unser Bildungssystem geht nicht im notwendigen Maße auf diese neuen Herausforderungen ein. Ich war schon positiv überrascht, von der 16jährigen Tochter eines Freundes zu hören, sie habe eine Projektarbeit anfertigen müssen, die sich mit der Kalkulation ihrer Lebenshaltungskosten beschäftigt hat. Diese Idee fand ich großartig. Jungen Menschen ein solch fundamentales Thema näher zu bringen, ist ein guter Weg. Doch die Vermittlung von Finanzkompetenz müsste auch darin bestehen, einen weitreichenden Einblick in die Finanzwelt zu bekommen. Da reicht es nicht aus, den Zinseszins berechnen zu können. Jugendlich müssen, z.B. Einblicke in verschiedene Finanzinstrumente bekommen, damit sie vom Eintritt in ihr Berufsleben an Vermögen sinnvoll bilden können. In den Familien wird ebenfalls keine Finanzkompetenz aufgebaut. Nicht einmal alle Ehepartner sprechen offen miteinander über ihre Einkünfte und Finanzplanungen. Wie sollen Kinder unter diesen Voraussetzungen das notwendige Wissen erwerben?

Gefährliche Bildungslücken

Heute ist dieser Mangel in der Bildung als gefährlich nachlässig, geradezu fahrlässig einzuordnen. Im Gefolge des demografischen und gesellschaftlichen Wandels führt die Reform der Sozialversicherungssysteme zu Handlungsdruck und Entscheidungszwang bei allen Versicherten. Hinzu kommen Veränderungen in den Lebensverhältnissen. Jobs werden häufiger gewechselt, es gibt mehr Teilzeitarbeit und Arbeitslosigkeit. Durch Scheidungen und Trennungen steigt die Anzahl der wirtschaftlich häufig instabilen Einelternhaushalte und der Unterhaltspflichtigen.

Vorsorge ist besser als Altersarmut

Auch für Gründer und Kleinunternehmer kann es eine Lösung sein, freiwilliges Mitglied der gesetzlichen Sozialversicherungen zu bleiben. Wer jedoch vorausschauend Vorsorge treffen will, um z. B. die Umlagesysteme Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung zu ergänzen, muss Vermögen bilden. 2025 werden die Renten voraussichtlich nur noch 45,2 Prozent (vor Steuern) des jetzigen Lohns betragen, wenn es überhaupt so viel sein wird. Wie mag es dann noch um die Kaufkraft der monatlich verfügbaren Summe bestellt sein? Gehen Sie davon aus, dass Sie Ihren Lebensstandard ganz erheblich bis extrem einschränken müssen. Wenn Sie sich dann noch vorstellen, dass Sie im fortgeschrittenen Alter hohe Eigenanteile für Medikamente, Krankenhausaufenthalte oder Pflege aufbringen müssen, sieht die Zukunft düster aus. Es gibt besondere Strategen, die meinen „Vielleicht werde ich ja gar nicht so alt.“ oder „Positiv denken: Es wird schon…“.

Nein! „Von allein“ passiert gar nichts. Die Menschen werden älter. Es gibt inzwischen nicht mehr 3 Lebensphasen, nämlich Kind/Jugendlicher, erwachsener und alter Mensch, sondern 4. Die Phase des aktiven Alters nach dem Abschluss des Berufslebens ist eine Zeit im Leben, in der viele ihr Leben genießen wollen und lang gehegte Pläne verwirklichen. Mit Grundsicherung vom Sozialamt kann man sich höchstens spirituelle Höhenflüge erlauben. Deshalb: Vorsorgen!

Risikopotenziale erkennen

Das bisherige Modell der kapitalgedeckten Altersvorsorge ist krisenanfällig, auch im Hinblick auf persönliche Notlagen. Erfahrungsgemäß werden die meisten Verträge für Kapital-Lebensversicherungen bereits nach kurzer Laufzeit gekündigt, weil sich Veränderungen in der Lebenssituation der Versicherten ergeben haben und die Zahlungen plötzlich das Budget sprengen. Stattdessen muss Kapital aufgebaut werden, der in einer risikoärmeren Mischung verschiedener Anlagestrategien im Laufe der Jahrzehnte anwächst.

Auch im Bereich der gesetzlichen Pflege- und Gesundheitsversicherung macht individuelle Vorsorge Sinn, wenn man Wert auf gewohnte Standards legt. Es ist mit einer weiteren Einschränkung der Leistungen der Kranken/Pflegekassen zu rechnen.

Die Fragmentierung der Lebensläufe, im Gegensatz zu den eher gradlinigen Biografien im vergangenen Jahrhundert, macht das Leben krisenanfälliger. Jobverlust, Insolvenzen und Scheidungen sind die häufigsten Auslöser von Überschuldung.

Exkurs „Überschuldung“

Wenn das verfügbare Einkommen und Vermögen dauerhaft nicht mehr ausreicht, um Ratenverpflichtungen zu bedienen, spricht man von Überschuldung. Jährlich werden rund 100.000 Privatinsolvenzen von Menschen angemeldet, die keine andere Chance mehr haben, jemals ihre Schulden zu tilgen. Die Dunkelziffer derjenigen, die überschuldet sind, den Schritt der offiziellen Insolvenz aber aus unterschiedlichsten Gründen nicht vollziehen, ist wahrscheinlich hoch. Jeder zehnte Bundesbürger über 18 ist überschuldet, durchschnittlich mit 34.000 Euro, bei einem Durchschnittseinkommen von rund 1.000 Euro im Monat.

Besonders junge Menschen sind betroffen. Sie betrachten Kredite als „Nachsparen“ und machen sich keine Gedanken über die Risiken, Forderungen nicht mehr bedienen zu können, geschweige denn über die durch Zinsen steigende Summe ihrer Schulden. Das Wissen um Hilfs- und Beratungsmöglichkeiten sollte deshalb zur Allgemeinbildung zählen. Der Gang zur Schuldnerberatungsstelle und die Privatinsolvenz als Möglichkeit, innerhalb von 6 Jahren finanziell reinen Tisch zu machen, sind sinnhafter und sozialverträglicher, als eine weitere Existenz unter der Pfändungsgrenze mit Hartz 4.

Verpasste Chancen

Wie viel weniger Kapital wäre auf dem Immobilien- und Aktienmarkt verbrannt worden, wenn die Anleger die Angebote besser hätten beurteilen können? Unsicherheit und Zweifel beim Thema Vermögensanlage entstehen dort, wo das Wissen als Beurteilungsgrundlage fehlt. Fühlt man sich in einem Bereich unsicher, neigt man dazu, ihn zu meiden oder zu verteufeln. Wie schade, denn es lässt sich mit dem nötigen Know-how auch in Zeiten des Zinstiefs Vermögen aufbauen und sinnvolle Vorsorge betreiben. Autor: Mike Warmeling

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