Monthly Archives: Juni 2014

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Ältere Mitarbeiter nachhaltig weiterbilden

Das Thema „Weiterbildung der Generation 45+“ ist ein wichtiger Gesichtspunkt für die Personalentwicklung. Dadurch ergeben sich neue Herausforderungen für die Führungskräfte. Denn oft fehlt älteren Arbeitnehmern der Antrieb, an Weiterbildungsveranstaltungen teilzunehmen. Gemäß einer IW-Weiterbildungserhebung des Instituts der deutschen Wirtschaft berichten etwa ein Drittel der Unternehmen von Motivationsproblemen bei älteren Erwerbstätigen. Wie lassen sich diese nachhaltig für betriebliche Qualifizierungsangebote aktivieren? Der Erfahrung nach verfügen derzeit nur wenige Firmen und Organisationen über ein demografieorientiertes Bildungsmanagement. Und das, obwohl sich die Betriebe mit Fachkräftemangel und

Ganz schön erfinderisch: Neuer Job durch Kreativitätstechniken

Der Schweizer Wissenschaftler und Tüftler Lars Rominger hat die Welt um einige Erfindungen bereichert. Dazu gehören ein Mini-Labor in einem Koffer, eine kompostierbare Einkaufstasche und ein Reagenzglas mit Klapp-Deckel. Um seine Ideen zu konkretisieren, setzt er Instrumente aus dem Produktentwicklung ein. Der Unternehmer behauptet: „Diese Techniken lassen sich auch einsetzen, um Probleme bei der Berufswahl zu lösen.“ Und dann tritt er den Beweis an einem konkreten Beispiel an. „Als Lehrbeauftragter bin ich oft an Universitäten. Mich sprach vor

Hauptsache, gesund: Staat und Kassen fördern Gesundheitsmanagement

Steinhagen/Westf.: Hohe Krankenstände, niedrige Produktivität – plötzlich ist Gesundheitsmanagement im Betrieb gefragt. Die Wirkung von Einzelmaßnahmen verpufft jedoch meist, so dass ein abgestimmtes Konzept die bessere Variante ist. Und es gibt es Zuschüsse von Staat und Krankenkassen. Worauf es beim betrieblichen Gesundheitsmanagement ankommt und was dabei die beste Vorgehensweise ist, verrieten vier Experten vom Steinhagener Institut Schramm: die Inhaber Gaby und Dirk Schramm, Trainer und Berater Dr. Michael Schnell und Netzwerkpartner Christian Kache, Geschäftsführer des

Mit der Nadelfasziotomie schnell wieder arbeitsfähig trotz Dupuytren

Bei der Dupuytren´schen Verkrümmung der Finger treten meist keine Schmerzen auf und die Patienten lernen es, die Erkrankung vor ihren Mitmenschen zu kaschieren. So lange sie ihren Beruf mit den verkrümmten Fingern noch einigermaßen ausüben können, schieben die Betroffenen die Behandlung vor sich her. Bei manchen Menschen liegt der Finger schon in der Hohlhand und läßt sich kein bißchen mehr bewegen. Dann ist der Zeitpunkt gekommen, daß sie der Chirurg fragt, ob sie diesen Finger noch benötigen. Wenn nicht, könnten sie

Wenn die Kinder „flügge“ sind: Den beruflichen Wiedereinstieg planen

Die 49-jährige Karen sitzt mit ihrem Mann beim Abendessen. „Jetzt, wo die Kinder aus dem Haus sind, möchte ich wieder arbeiten gehen. Die Frage ist, was?“ Ihr Mann streichelt ihr über die Hand. „Morgen kommt ja die Samstags-Ausgabe mit den Stellenanzeigen. Vielleicht ist ja etwas Passendes dabei.“ So wie Karen geht es vielen Frauen und einigen Männern, deren Kinder bald oder schon auf eigenen Beinen stehen. Da es für den Wiedereinstieg viele Möglichkeiten gibt, sollte diese Entscheidung genau überlegt und

„Die Wahrheit ist besser als Schauspielerei!“ Tipps für das Vorstellungsgespräch

Im Auftrag von Firmen sucht Personalberater Dirk Kremer passende Stelleninteressenten für unterschiedlichste Positionen. Dazu gehören das Schalten von Stellenanzeigen, die Sichtung der schriftlichen Bewerbungen und das Führen von Vorstellungsgesprächen. Er verrät, worauf es bei der persönlichen Selbstpräsentation ankommt. Mit einem dicken Mietwagen vorfahren, einen teuren, nagelneuen Anzug auf dem Leib und Prahlerei, was die eigenen Kompetenzen anbetrifft: Dirk Kremer kennt die Strategien von Bewerbern, sich selbst ins beste Licht zu setzen. Doch für den Personalberater zählt Echtheit mehr als durchschaubare

Krumme Finger lassen sich behandeln: Die Dupuytren´sche Erkrankung

Der 50jährige Klaus B. hat ein Problem. Er kann seinen linken Mittelfinger nicht mehr strecken. Bei geöffneter Hand ragt er rechtwinklig nach vorne. Das sieht nicht nur merkwürdig aus, sondern der Büro-Angestellte kann seine Computer-Tastatur schon lange nicht mehr bedienen. „Diesem Dupuytren-Patienten hätte schon früher geholfen werden können.“ sagt Dr. med. Wolfgang Lenze, der den folgenden zweiteiligen Fachbeitrag für Silver-Scout verfasst hat: Es gibt Erkrankungen, die zwar gutartig, aber im täglichen Leben und speziell bei der Arbeit überaus lästig sind. Hierzu

Kann ein guter Ruf inszeniert werden? Glaubwürdiges Bewerber-Marketing

Im Rahmen des Corporate Reputation Managements versuchen Firmen, Vertrauenswürdigkeit durch PR-Maßnahmen zu inszenieren, um gut ausgebildete Fachkräfte zu gewinnen. Weicht die Außendarstellung von den Fakten ab, entstehen schon bald Glaubwürdigkeitsprobleme.   Glaubwürdigkeit ist keine feststehende Eigenschaft, sondern eine Zuschreibung durch jemand ande­rs wie einen potenziellen Bewerber. Er muss das Verhalten der Unternehmensrepräsentanten für stimmig und den Inhalt ihrer mündlich, schriftlich oder durch audiovisuelle Medien übermittelten Aussagen für wahr halten. Eine Person oder Institution erscheint dann als glaub- und vertrauens­wür­dig, wenn ihre Taten