Monthly Archives: Juli 2014

//Juli

Arbeit statt Arzt: Stadtwerke Bielefeld investieren in gesunde Mitarbeiter

Das Gesundheitsmanagement der Stadtwerke Bielefeld basiert auf demselben Prinzip wie die Empfehlung, jeden Tag einen Apfel zu essen. Vorbeugen ist besser als Heilen. Das Konzept erfasst sowohl das körperliche Wohlbefinden als auch die seelischen Bedürfnisse der Mitarbeiter. Stadtwerke-Geschäftsführer Friedhelm Rieke verrät: „Dazu gehören ergonomisch gestaltete Arbeitsplätze, vernünftiges Essen in der Kantine und ein Gesundheitszentrum ebenso, wie die Möglichkeit, sich bei psychischen Problemen oder Suchtkrankheiten Hilfe zu holen.“ Jan Adde de Groot Der Ingenieur Jan Adde de Groot beispielsweise hat einen vom Unternehmen

Mehr in weniger Zeit lesen: Mit Leitfragen durch das Informationslabyrinth

SAP-Spezialist Andreas M. schenkt sich schon den vierten Kaffee hintereinander ein. Mühsam „kaut“ er sich durch ein Fachbuch, mit dem er sich eine neue Systemanwendung erschließen soll. Er steht unter Druck, denn diese Aufgabe steht in seiner Zielvereinbarung. Sich selbst neue Wissensgebiete zu erschließen, ist in gewisser Hinsicht mit einem Gang durch ein Labyrinth vergleichbar. Wer einfach „drauflos“ marschiert, riskiert die Gefahr zeitaufwendiger Irrwege. Wie die Textlektüre gezielt erfolgen kann und welche Rolle Leitfragen dabei spielen, verrät der Schnelllese- und Informationsverarbeitungs-Experte

Den Besten statt den Ersten gewinnen: Medien für das Bewerbermarketing

Fachkräfte auf Stellensuche haben in der Regel ziemlich genaue Vorstellung davon, für welche Art von Unternehmen sie zukünftig tätig sein möchten. Auf der Suche nach einem passenden Arbeitgeber prüfen sie verschiedene Websites und Werbemedien, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen. Um passende Bewerber zu gewinnen, lassen viele Firmen Werbemedien von Agenturen erstellen. Je besser es einer Firma gelingt, durch diese Informationsträger „ihre“ Leute anzusprechen, desto zufriedener sind alle Beteiligten am Ende. Stellensuchende und Arbeitgeber finden jeweils genau das, was sie

Schau mir in die Augen, Kleiner: Fotos als Instrument des Bewerbermarketings

Ingenieur Heinz F. möchte die Stelle wechseln. Eine Ausschreibung interessiert ihn besonders und er besucht die Internetseite der Firma. Neugierig klickt er auf den Team-Button. „Ach, nur Anzugträger.“ murmelt er enttäuscht. Ob er mit seinen Holzfällerhemden und Jeans sich dort wohl fühlen würde? Die fiktive Szene dürfte mit dem Verhalten vieler Menschen übereinstimmen, denn Personenfotos haben eine starke, emotionale Wirkung. Bei Text-Bild-Kombinationen ziehen die Abbildungen den Blick auf sich, bevor mit der eigentlichen Lektüre begonnen wird. Bilder transportieren Botschaften, die oft

Eckige Experten oder der Umgang mit so genannten „Nerds“

Ist Lars Rominger etwa selbst ein Nerd? Sie tragen dunkle Brillen und unmoderne Pullover, haben fettige Haare und es macht ihnen nichts aus, Tag und Nacht unter künstlichem Licht zu arbeiten. Denn sie sind besessen von dem, was sie tun. Umgangssprachlich werden sie als „Nerds“ bezeichnet: hochkarätige Fachleute mit geringer Anpassungsfähigkeit. Der Schweizer Unternehmer Lars Rominger (Bild) hat viele solcher Spezialisten in den Teams seiner Firma Rominger Kunststofftechnik. Er berichtet, wie dieser Menschentypus im Unternehmen

Demografiemanagement: Jobcenter und Arbeitsmarktdienstleister unterstützen Firmen und Stellensuchende

Noch bis Ende 2015 ermöglichen Arbeitsmarktdienstleister und Jobcenter aus OWL mit dem Beschäftigungspakt „Generation Gold“ die Teilhabe älterer Langzeitarbeitsloser an gesellschaftlichem Leben und Arbeitswelt. Das Magazin „Forum OWL“ befasst sich in der aktuellen Ausgabe mit diesem Thema. Der folgende Text enthält Auszüge. Unternehmen und Personen auf Stellensuchende aus OWL können folgende Angebote in Anspruch nehmen, die zum Teil auch noch länger laufen: Initiative Demografie aktiv Wann trifft der demografische Wandel ein Unternehmen? Auf diese Frage gibt eine Demografieanalyse differenzierte Antworten. Sie zeigt auf,

Älteren Arbeitnehmern Neues nahebringen

Der 55-jährige Michael O. ist nervös. Er soll eine Software-Schulung besuchen. „Hoffentlich kapiere ich das überhaupt. Sonst sind nur junge Teilnehmer dabei, die sich sowieso besser auskennen.“ sagt er am Abend vorher bekümmert zu seiner Frau. Dies ist kein Einzelfall. Eine typische Ausgangssituation besteht darin, dass eine neue Software eingeführt werden soll. In verschiedenen Abteilungen sind mehrere Arbeitnehmer/innen über 50, die sich gegen die neue Technologie sperren bzw. die Vorbehalten geäußert haben.Diese Reaktion ist verständlich, denn ältere Arbeitnehmer/innen stehen in besonderem

Azubis als Storck-Botschafter beim Tag der offenen Ausbildung

Halle-Westfalen. „Der Run auf Azubis hat schon begonnen.“ so Martina Gerdes von der Storck-Unternehmenskommunikation. Schon zum zweiten Mal wurde deshalb Ende Juni ein „Tag der offenen Ausbildung“ durchgeführt, der 120 interessierte Schüler mit Begleitpersonen anlockte. Ausbildungsleiterin Birte Schmitz erklärte das Konzept der Veranstaltung. Die in Form von Ausbildungsberufe seien in verschiedene Kategorien eingeteilt – in technische, IT-spezifische und kaufmännische. „In diesen Sparten gibt es Schnupper-Workshops, die von unseren eigenen Azubis geleitet werden. Auch an Info-Ständen stehen sie den Stelleninteressenten als