Monthly Archives: März 2016

Mehr Website-Traffic für wenig Geld

Ist nichts los auf der Website? Kein Wunder, im Internet tummeln sich Milliarden Seiten. Um in diesem Dschungel gefunden zu werden und Online-Traffic zu generieren, gibt es eine Reihe wirkungsvoller Maßnahmen. Gastautor Josef Altmann verrät, welche.

Große Unternehmen haben oft ein extrem hohes Marketingbudget und können viele Euros in unterschiedliche Aktivitäten stecken. Kleinen Organisationen stehen häufig weniger üppige Mittel zur Verfügung. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, dass Kapitalressourcen zielgerichtet eingesetzt werden. Das wiederum funktioniert nur dann gut, wenn man die Zielgruppe der Website oder des eigenen Online-Shops kennt.

Informationen über diese Gruppe bekommt man durch verschiede Herangehensweisen. Ein wichtiges Instrument besteht im Befragen bestehender und potentieller Kunden. Wer bei dieser zuweilen umständlichen Fleißtätigkeit gute Arbeit leistet, hat schon viel gewonnen.

Weitere Möglichkeiten sind z. B.:

  • Umfragen bei der Zielgruppe
  • Gewinnspiel mit dem Ziel, Kundengruppen zu selektieren
  • Hinweise durch Besucher und Kunden der Konkurrenz

Neben der direkten Analyse von (potenziellen) Besuchern und Kunden können auch Statistikinstitute sehr hilfreiche Informationen zur Selektion der Zielgruppe liefern. Dazu gehören beispielsweise Industrie- und Handelskammern, Stadtverwaltungen. Sogar die Bundesagentur für Arbeit bietet einen Statistikservice an.

Suchmaschinenoptimierung leicht gemacht

Insbesondere bei überschaubarem Budget gilt es, sich auf die effektivsten Werbe- und Kommunikations-Kanäle zu beschränken. Mit der Eingrenzung der Zielgruppe ist dafür schon ein großer Schritt in die richtige Richtung getan. Ein weiterer Baustein des Erfolgs ist die Suchmaschinenoptimierung. Es geht darum, die Website zu verbessern und so häufig wie möglich sichtbar zu machen.

Wer es versteht, seine Inhalte entsprechend zu gestalten und eine sauber programmierte Seite mit gutem Design sowie geringer Ladezeit zu betreiben, tut schon viel für die Suchmaschinenoptimierung. Wichtig ist, dass die Seite auch an mobile Endgeräte angepasst wird. Heute kommen viele Menschen über Smartphones. Außerdem stellt diese Erweiterung einen Rankingfaktor bei Google und Co. dar.

Darüber hinaus muss erreicht werden, dass die eigene Seite auf anderen Websites, in sozialen Netzwerken und auf anderen themenrelevanten Seiten erwähnt wird. Dieses Ziel lässt sich durch interessante Inhalte auf der eigenen Seite und die Erstellung ebensolcher auch für die Partner-Seiten verwirklichen. Diese Vorgehensweise bezeichnet man „Content-Promotion“. Je mehr Menschen diese Inhalte sehen, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie diese durch Verweise auf die Quelle bzw. Ausgangsseite weiterempfehlen. Dieser Vorgang wird auch als „natürlicher Linkaufbau“ bezeichnet.

Betreiber kleiner Websites benötigen in aller Regel keinen teuren SEO-Dienstleister. Mit ein bisschen Zeit und gutem Willen lassen sich die wichtigen Grundlagen durch Lektüre oder Onlinekurse erschließen. Auch ein Online-Marketing-Berater kann hier gute Dienste leisten und ist in der Regel kostengünstiger als eine große Agentur. Er steht den Website-Betreibern zu Seite und arbeitet nach dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“.

Nutzen die sie die Macht der sozialen Netzwerke!

Wer mehr Besucher bzw. Reichweite mit der eigenen Website erzielen will, sollte unbedingt ein Profil bei den wichtigsten sozialen Netzwerken einrichten. Ob XING, Linkedin, Facebook oder andere: Das Portal muss professionell sein, individuelle Gestaltungsmöglichkeiten der Eigendarstellung bieten und natürlich auch die anvisierte/n Zielgruppe/n ansprechen.

Ist das Profil in den passenden Netzwerken erstellt, geht es weiter. Wer mit Hilfe von Online-Portalen Kontakte knüpfen und mehr Besucher auf die eigene Website ziehen will, muss dort aktiv werden. Positive Aufmerksamkeit kann zum Beispiel durch die Veröffentlichung hilfreicher Gruppenbeiträge erweckt werden. Ebenso wichtig ist es, regelmäßig neue Inhalte über das Profil zu präsentieren. Auch die Vernetzung mit Kunden, Partnern etc. kann sehr sinnvoll sein. Durch gezielte Kooperationen lassen sich mehr Besucher für die Website gewinnen (dabei oft auch zahlende Kunden) oder enorme Kosteneinsparungen erreichen.

Je intensiver soziale Netzwerke genutzt werden, desto mehr steigt erfahrungsgemäß der Traffic der dazu gehörigen Website. Durch das Zusammenspiel von gutem Content und gezielten Werbemaßnahmen kann eine Internetseite in großer Reichweite wirken und viele neue Besucher anziehen.

Ein wichtiger Hinweis: Außer dem Online-Marketing sollten immer auch weitere Kommunikationskanäle genutzt werden. Die guten alten Flyer beispielsweise können viel zum Bekanntheitsgrad beitragen und neue Kunden aufmerksam machen. Und auf jeden Flyer gehört unbedingt die Adresse der Website. Dasselbe gilt für alle anderen Werbematerialien. Vor allem Firmen , die hauptsächlich im Internet agieren, vergessen diese Verzahnung oft. Dadurch liegt natürlich viel Potential brach.

Controlling – ein entscheidender Erfolgsfaktor

Ob es um SEO, Adwords oder Facebook-Ads zur Besuchergewinnung geht: Ein günstiges Kosten-Nutzen-Verhältnis lässt sich nur mit Hilfe von Controlling erreichen. Auch dafür bieten Facebook und Google tolle Lösungen wie die Webaster Tools, Analytics usw. an. Je nach Tätigkeit und Ausrichtung des eigenen Unternehmens kann der Einsatz weiterer Kostenkontroll-Tools sinnvoll sein.

Der schlimmste Fehler besteht darin, überhaupt kein Controlling zu betreiben. Damit steigt die Gefahr, viel Geld für wenig Leistung auszugeben. Clever erwirtschaftete Einsparungen hingegen lassen sich für noch mehr Besucher auf der Website einsetzen.

Fazit: Wer nicht die Zeit oder Lust hat, sich in das Thema einzuarbeiten oder sich allgemein nicht darum kümmern möchte, kann auch einen Online Marketing Berater wie beispielsweise Josef Altmann von Online-Marketing Altmann mit ins Boot holen! (Josef Altmann)

Autorenprofil

UnbenanntGuten Tag, mein Name ist Josef Altmann. Ich lebe und arbeite in Furth im Wald und bin als Online Marketing Berater, Blogger und Autor tätig. Zu meinen bekanntesten Seiten gehört karriere-und-bildung.de mit unzähligen Fachartikeln und vielen tausend Besuchern pro Monat. Mein langjähriges Wissen möchte ich gerne verwenden, um Ihnen bei Fragen rund um Ihre Website und deren Vermarktung zu helfen.

Reich und berühmt durch’s eigene Buch??!

Ein eigenes Buch bringt Publicity, sichert den Expertenstatus und bringt vielleicht sogar neue Kunden. Sich einen Verlag zu suchen, ist nur eine von mehreren Varianten. Zunächst lautet die etwas überspitzte Frage, ob der Autor mit dem Projekt reich oder berühmt werden möchte.

Dr. Thorsten Bosch führt unter seinem Namen ein Beratungs- und Traininingsunternehmen, das sich an Entscheidungsträger in Unternehmen richtet. Er hat gerade ein hochwertiges Buch unter dem Titel „Führung made in Germany“ beim Gabal-Verlag veröffentlicht.

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Schon das Querformat ist auffällig. Die Titelgestaltung passt zum Erscheinungsbild des Unternehmens. Auch das Innenleben des Werks lässt ahnen, dass hier ein Gestaltungsprofi am Werk war. Bei vielen Verlagen ist es so, das sie über den Titel und die Aufmachung neuer Bücher entscheiden, insbesondere dann, wenn diese Teil einer Reihe sind. Bosch hat auf eigene Kosten eine Grafikerin und weitere redaktionelle Unterstützung engagiert. „Der Titel des Buchs muss ansprechend sein und Aufmerksamkeit wecken. Dasselbe gilt für die Inhaltsseiten.“ Deshalb habe er dem Verlag ein entsprechenden Geschäftsmodell vorgeschlagen. Bosch: „Die Verkaufszahlen und die Nachfrage bei unseren Veranstaltungen zeigen, dass dies die richtige Entscheidung war.“ Außerdem investiert Bosch in ein professionelles Marketing und hat eine Extra-Internetseite für sein Buch eingerichtet, die regelmäßig mit neuen Informationen versorgt wird. Hinzu kommen Aktivitäten seines Pressesprechers Achim Berlitz, der sich unter anderem um eine persönliche Kontaktpflege zu Medienvertretern kümmert. Berlitz: „Auch die Amazon-Rezensionen sind wichtig, wobei wir die natürlich nicht direkt beeinflussen können. Es ist erfreulich, dass aktuell 24 Leser die volle Punktzahl gegeben haben.“

Buchprojekte machen viel Arbeit, doch sie gehorchen oft einem Schneeballeffekt: Hat jemand schon eins veröffentlicht, ist es in der Regel leichter, mit einem neuen Verlag ins Geschäft zu kommen. Deshalb kann es sinnvoll sein, zunächst bei einem kleineren Verlag zu veröffentlichen und ggf. in Leistungen wie Lektorat und Gestaltung zu investieren.Zentral für das Finden eines Verlags ist eine zündende Buchidee, die dann in Zusammenwirken mit dem Lektorat verwirklicht wird. Da die Margen bei diesem Modell mit vier bis acht Prozent vom Nettoverkaufspreis sehr niedrig sind, lohnt es sich, über den Weg von Amazon und anderen Anbietern nachzudenken. Autoren können ihr Buch selbst gestalten, als PDF hochladen und entscheiden, in welchen Formaten sie es anbieten. Wählen sie ein als eine von mehreren Optionen die Print-on-Demand-Variante, wird das Exemplar bei Bestellungseingang gedruckt. Der Verdienst ist höher. Die Entscheidung dafür kann sich lohnen, wenn der Autor über ein gutes eigenes Vertriebsnetz verfügt. Denn für einen Verlag ist ein Buch eines unter vielen und die Vermarktungsbemühungen in der Regel entsprechend eingeschränkt. Doch Achtung: Ab einer gewissen Zahl verkaufter Exemplare droht die Pflicht, ein Gewerbe anzumelden.

Wie Verlagsmitarbeiter „ticken“

Wer dennoch eine Verlagsveröffentlichung anstrebt, sollte verschiedene Gesichtspunkte in die Planung des Projekts einbeziehen. Fertige Manuskript weichen vielleicht von den Vorstellungen der Verlagsmitarbeiter ab. Deshalb ist es oft geschickter, einem Verlag zunächst eine Idee zu verkaufen und die Texterstellung in Zusammenarbeit mit dem Lektorat vorzunehmen. Am besten ist natürlich eine völlig neue Buchidee, die zum Expertenstatus des Verfassers passt. Für den Fall, dass das Thema schon bekannt und weitreichend in der Literatur ausgewalzt ist: Wichtig ist ein Neuigkeitswert. Beispiele: ein Ratgeber für eine spezielle Zielgruppe, Einschränkung der Buchausrichtung auf einen bisher wenig behandelten Teilbereich oder die einzigartige Kombination mit einem anderen Aspekt …

Wichtig ist ein knackiges Thema

In Zusammenhang mit der Themenfindung erfolgt die Verlagssuche. Auswahlkriterien sind z. B.:

  • Themenspektrum des vorhandenen Angebots à passt Buchprojekt dazu?
  • Vorhandene Publikationen zu ähnlichen Themen à Vermarktung des Buchs ist einfacher und Verfasser profitiert ggf. vom Bekanntheitsgrad anderer Autoren dieser Reihe
  • Autorenbetreuung/Lektorat à Sichtung von Büchern, die bereits dort erschienen sind. Ein holpriger Schreibstil, viele Rechtschreibefehler, lieblose Aufmachung sind Ausschlusskriterien
  • Vermarktung der vorhandenen Bücher à Verlagswebsite, Amazon

Die meisten Verlage haben Autorenrichtlinen, in denen sie die Kontaktaufnahme regeln. Standard, um eine Buchidee anzubieten, ist ein Exposé, eine Zusammenfassung der wichtigsten Elemente. Es ist mit einem Bewerbungsschreiben vergleichbar und enthält folgende Informationen:

  • Anschreiben an den Verlag: Idee, deren Neuigkeitsaspekt, Nutzen des Buchprojekts für den Verlag
  • Gliederung bzw. ein vorläufiges Inhaltsverzeichnis mit stichpunktartigen Erläuterungen zu den einzelnen Abschnitten.
  • Textauszug von drei bis vier Seiten, der in einem Kapitel des Buchs vorkommen könnte (Der Verlag möchte sich ein Bild vom Schreibstil machen und abschätzen, wie viel Arbeit das Lektorat möglicherweise in die Autorenbetreuung stecken muss
  • Liste mit vorhandenen Publikationen zu ähnlichen Themen und die Abgrenzung der Idee davon

Unabhängig davon, ob der gewählte Weg die Eigenveröffentlichung über entsprechende Anbieter oder über einen Verlag ist: Hat jemand keine Zeit zum Schreiben oder liegen seine Kompetenzen auf anderem Gebiet, ist es sinnvoll, sich einen „guten Geist“ zur Hilfe zu holen. Ein professioneller Ghostwriter versteht sein Handwerk. Meist bieten diese Dienstleister gestaffelte Pakete – begonnen vom Lektorat und „Glattschreiben“ über das Verfassen nach Stichworten bis hin zur kompletten Manuskripterstellung auf Basis einer Idee. (Birgit Lutzer)

Herzensdame per Handy-App

Erst der Beruf, dann die Liebe – mit dieser verkopften Einstellung ging der heute 21-jährige Bleron Bytyqi durchs Leben. Doch der 1. August des vergangenen Jahres änderte alles. Schuld daran war die LoFi-App des Schweizer Erfinders Lars Rominger.

Diesen lernte Bytyqi bei seiner Ausbildung zum Kunststofftechnologen kennen, die er im Sommer 2015 abschloss. Der ehemalige Azubi erinnert sich: „Zahlen, Daten, Fakten und Formeln haben mich schon immer begeistert. Das Lernen fiel mir leichter als die Liebe. Ich war ein typischer Nerd.“ Mit einem hervorragenden Zeugnis und einer Goldmedaille des Berufsbildungsamtes Schwyz in der Tasche wollte der junge Mann aus einem Ort im Kanton Aargau nun das nächste Projekt angehen – eine Partnerin zu finden. Doch erste Versuche gingen ins Leere.

Bytyqi: „Lars Rominger hatte mir schon öfter von einer App erzählt, die er für den Apple-Store entwickelte – den Love Finder. Damit sollte es möglich sein, die grosse Liebe zu finden.“ Komme es zu einer Begegnung zwischen zwei Flirtinteressierten, die die App installiert hätten, erklinge auf beiden Geräten der Dauerbrenner-Song „Love is in the air.“ Der Weg für die Kontaktaufnahme sei frei. Rominger: „Die Trefferquote bei der Kontaktaufnahme erhöht sich damit auf 100 Prozent, da der LoFi nur von Personen eingesetzt wird, die wirklich auf der Suche sind.“

Dazu gehörte Bytyqi. Der junge Kunststofftechnologe schaute sich zunächst die App-Bewertungen im Internet an. Er sei trotz vieler positiver Kommentare unsicher gewesen: „Ich wusste ja nicht, wie viele Schweizerinnen sich den LoFi heruntergeladen haben. Trotzdem wagte ich es.“ Ihm war dabei bewusst, dass weitere Faktoren seine Chancen beim anderen Geschlecht beeinflussten: „Der erste Eindruck ist wichtig. Anfang August vergangenen Jahres fuhr ich nach Luzern, um meine Outfit auf neuesten Stand zu bringen.“ Mitgenommen hatte er natürlich sein i-Phone. „In der Altstadt direkt vor Mac Donalds sah ich ein attraktives junges Mädchen. Fast zeitgleich vibrierte mein Handy und spielte das Erkennungslied.“ Dieses Zeichen war unmissverständlich. „Ich sprach die schöne Blonde an, ob sie allein unterwegs sei und lud sie zu einem Hamburger-Menü ein.“

Lofi-Paar-02-miniSeine Auserwählte, die 18-jährige Flawia Leuenberger aus der gleichen Wohn-Region, schildert die erste Begegnung so: „Gerade erst hatte ich realisiert, dass der Liebesalarm losging, da sprach er mich schon an. Bleron war mir sofort sympathisch.“ Beim Essen im Schnellrestaurant hätten sich beide dann näher kennen gelernt. Das ist inzwischen schon bald ein halbes Jahr her. Leuenberger: „Wir haben zusammen Neujahr gefeiert und sind sehr glücklich miteinander!“ Inzwischen absolviert Bytyqi seinen Militärdienst. Im Augenblick befindet sich der junge Kunststofftechniker für mehrere Monate in London, um seine Sprachkenntnisse zu verbessern. Klar, dass seine Freundin ihn dort besucht. Denn seine freie Zeit verbringt er am liebsten mit seiner Flawia. „Ich helfe ihr, damit sie ihre Ausbildung zur Gesundheits-Fachfrau so gut wie möglich abschliesst. Ich weiß ja, wie wichtig Zahlen, Daten und Fakten sind!“

Übrigens: Die LoFi-App ist gerade in einer neuen Version erschienen und im iTunes-Appel-Shop erhältlich. (Birgit Lutzer)

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