Monthly Archives: Mai 2017

Karriere machen mit Jörg Konrad Unkrig

Karriere machen möchten viele. Doch wer setzt sich durch im Stellenpoker? Und welche Eigenschaften bzw. Kompetenzen benötigen Führungskräfte? Der Trainer, Coach und Berater Jörg-Konrad Unkrig geht diesen und anderen Fragen in seinem Blog auf den Grund. Die meisten Artikel stammen von ihm und ausgewählt von Gastautoren. Auch am ersten WorkScout-Sammelband „Mit Biss ins Business“ ist er mit zwei Aufsätzen beteiligt.

Karriere machen – das funktioniert nur mit gutem Zeitmanagement

In seinem Blogbeiträgen geht es um die innere Einstellung zu sich selbst und zum Thema „Erfolg“. Unkrig beschreibt sehr abwechslungsreich, wie ein Opfertyp genau diese Rolle verlassen und sich ans Steuer seines Lebens setzen kann. Er nimmt die Aufschieberitis aufs Korn und empfiehlt sehr lebensnah, die eigene Zeit mehr zu schätzen und besser zu nutzen. Beispiele:

  • „Schalten Sie die Benachrichtigung eingehender Mails ab und schauen Sie nur drei bis fünfmal pro Tag in ihr Mailkonto, am besten zu festgelegten Zeiten.“
  • „Kommunikation Face to Face ist häufig effektiver und hat mehr Qualität als Meetings mit einer Vielzahl von Zuhörern.“
  • „Wenn Sie etwas sofort und innerhalb fünf Minuten erledigen können? Tun Sie es sofort und schieben Sie es nicht auf!“

Ansprechend an den Blogbeiträgen sind die gute Lesbarkeit, die zackig eingesetzte Umgangssprache an den richtigen Stellen und der wohl dosierte Humor. Sehr lebendig wirkt das ganze durch die zahlreichen Kommentare.

Karriere-Tipps von einem professionellen Besserwisser

Bemerkenswert ist die Rubrik „Besserwissen“. Darin findet sich eine bunte Zusammenstellung nützlicher Hinweise, die irgendwann mal wichtig sein können. Dazu gehört ein FAQ rund um die Firmenfeier ebenso wie Gesundheitstipps, Gedächtnistrainings-Empfehlungen und Ratschläge zur Mitarbeiterführung.

Unkrigs eigene Erfahrung blitzt immer wieder durch

An der Themenauswahl ist zu spüren, dass der Verfasser über eine langjährige Fach- und Führungserfahrung verfügt. Nach langjähriger Tätigkeit bei der Polizei – zum Schluss in der obersten Führungsriege – wählte er 2016 den Weg in die Selbstständigkeit als Kommunikationscoach und Führungskräfte-Trainer. Zusammen mit einem Netzwerk kompetenter Partner unterstützt er Firmen, ihre Teams und einzelne Mitarbeiter bei der individuellen Weiterentwicklung. (Birgit Lutzer)

Mit Biss ins Business – erster WorkScout-Sammelband

Mit Biss ins BusinessMit Biss ins Business – der erste WorkScout-Sammelband ist erschienen. Er richtet sich an Berufseinsteiger/innen, Personen, die wieder einsteigen oder sich weiterentwickeln möchten. Auch erfahrene Berufstätige sind durch diesen Sammelband mit 30 Aufsätzen rund um Business, Beruf und Karriere angesprochen. Mitgewirkt haben 16 Fachleute, die Beiträge WorkScout.biz veröffentlicht haben. Chefredakteurin Dr. Birgit Lutzer hat die am meisten geklickten, thematisch passenden Beiträge zu diesem informativ-unterhaltsamen Ratgeber zusammengestellt. Die Kurzprofile aller Mitwirkenden mit Kontaktdaten finden sich im Anhang.

Mit Biss ins Business – was heißt das eigentlich?

Es geht zum Beispiel um die Frage, ob schöne Menschen es leichter im Beruf haben. Oder um Bewerbungsmappen, die nach Rauch oder billigem Parfüm riechen. Und natürlich sind Businesskontakte das A und O bei der Karriereplanung. Doch wie baut man ein Netzwerk auf, ohne sich anzudienen?

Mit Biss ins Business – der Inhalt

  1. I (don’t) like Mondays (Jörg Konrad Unkrig)
  2. Wenn die Mappe nach Rauch riecht (Birgit Lutzer, Experte Dirk Kremer)
  3. Warum ist Finanzkompetenz wichtig? (Mike Warmeling)
  4. Positiv ins Vorstellungsgespräch gehen (Edda Möllers)
  5. In fremden Schuhen laufen (Suzana Janosevic)
  6. Finanzieller Erfolg ist Einstellungssache (Mike Warmeling)
  7. Expertenstatus durch Veröffentlichungen (Birgit Lutzer)
  8. Führen Sie ein Erfolgstagebuch (Michael Noetzelmann)
  9. Netzwerkpflege leicht gemacht (Stéphane Etrillard)
  10. Erklären psychologisch gesehen (Birgit Lutzer)
  11. Neuer Job durch Kreativitätstechniken (Birgit Lutzer, Experte Lars Rominger)
  12. Wenn die Kinder „flügge“ sind (Christa Gerwing)
  13. Reich und berühmt durchs eigene Buch??! (Birgit Lutzer)
  14. Mit 50+ auf Jobsuche (Birgit Lutzer, Experte Stéphane Etrillard)
  15. Wer sich selbst alt findet, wirkt alt!“ (Birgit Lutzer, Experte Andreas T. Hensing)
  16. Planlos auf der Karriereleiter??? (Jörg Konrad Unkrig)
  17. Grundprinzipien des Networkings (Stéphane Etrillard)
  18. Technolatein verständlich machen (Birgit Lutzer)
  19. Keine Angst vorm „Terminator“ (Lars Pielemeier)
  20. Der Kunde im Mittelpunkt: Werbetexte (Birgit Lutzer)
  21. Einfach überzeugend argumentieren (Birgit Lutzer)
  22. Redetipps von Martin Luther (Birgit Lutzer)
  23. Mehr in weniger Zeit lesen (Birgit Lutzer, Experte Christian Peirick)
  24. Achtung, Flirt-Falle im Job (Birgit Lutzer, Expertin Suzana Janosevic)
  25. Machen schöne Menschen leichter Karriere? (Birgit Lutzer)
  26. Neid vermeiden ist gesund! (Michael Noetzelmann)
  27. Falscher Clown oder ehrliche Haut? (Birgit Lutzer)
  28. Von Wolfgang zu Andrea: Transouting (Birgit Lutzer)
  29. Auch die Verpackung zählt! (Birgit Lutzer)
  30. Job-Tandem (Karen Cabek, Expertinnen Roswitha Obermann, Elina Zobel)

Bibliografische Angaben:

Broschiert: 214 Seiten
Verlag: Shaker Media; Auflage: 1 (28. April 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3956315634
ISBN-13:

Einfühlsamkeit statt Ellenbogen

EinfühlsamkeitEinfühlsamkeit bringt mehr für die Karriere als Ellenbogen. Kommen Sie schnell in echten Kontakt mit anderen, stehen Ihnen viele Türen offen. Und Herzen – nämlich dann, wenn Sie Ihren Mitmenschen selbstbewusst mit Akzeptanz und Einfühlungsvermögen entgegen treten. Doch lässt sich eine solche Einstellung „durch Knopfdruck“ erzeugen? Ein Gastbeitrag von Suzana Janosevic.

Die meisten Menschen tragen eine professionelle Maske, hinter der sie sich selbst und ihre eigentlichen Gedanken verbergen. Dadurch entstehen zuweilen Missverständnisse und negative Gefühle auf beiden Seiten. Ein altes indianisches Sprichwort sagt sinngemäß: „Urteile nie über einen anderen, bevor du nicht einen Mond lang in seinen Mokassins gegangen bist.“ Setzen Sie diese Erkenntnis um, treten Sie auch unangenehmen Personen zukünftig gelassen und wohlwollend entgegen. Sie werden überrascht sein, dass sich hinter mancher „Zicke“ und manchem „arroganten Schnösel“ doch ein netter Mensch verbirgt.

Einfühlsamkeit – was genau ist das?

Es geht bei Einfühlsamkeit um die Fähigkeit, sich in andere Menschen hineinzuversetzen. Es geht darum, sie zu verstehen – die Welt oder eine bestimmte Situation zumindest für einen Moment aus ihren Augen zu sehen. Im Unterschied dazu können wir freundlich zu einem Gesprächspartner sein, auch wenn er uns vollkommen fremd ist und wir kein Interesse daran haben, ihn zu verstehen. Auf Basis einer eigenen, wohlgesonnenen Stimmung senden wir unserem Gegenüber Signale, die ihm das Gefühl geben, dass wir ihn akzeptieren und schätzen. Freundlichkeit kann echt oder gespielt sein. Denken Sie beispielsweise an das teilweise aufgesetzte Lächeln von Hotelangestellten, die die schwierige Aufgabe haben, jeden Gast herzlich zu begrüßen.

Statt Einfühlsamkeit gespielte Freundlichkeit

In Firmen ist die Belegschaft dazu angehalten, Kunden einen „freundlichen Service“ zu bieten. Hat ein Kunde das Gefühl, von einem netten Menschen gut betreut zu werden, wird er wieder kaufen oder die Dienstleistung in Anspruch nehmen. Und davon leben die meisten Unternehmen und Freiberufler. Doch wie ist der Zusammenhang zwischen Einfühlungsvermögen und Freundlichkeit? Wer mitempfindet, was ein anderer gerade erlebt, kann dessen Verhalten besser nachvollziehen und ihm echte von Herzen kommende Freundlichkeit entgegen bringen. Wenn ich weiß, dass der jüngste Sohn des Chefs gerade mit einer schweren Krankheit in einer Spezialklinik liegt, verliert eine geschnauzte Rüge für einen kleinen Fehler an Verletzungspotenzial. Doch nicht immer ist es möglich, die genauen Hintergründe für die emotionale Befindlichkeit eines anderen zu ermitteln. Für eine positive Begegnung reicht es jedoch aus, das, was sich hinter der Fassade verbirgt, intuitiv zu erspüren.

Was ist, wenn die eigene Einfühlsamkeit „Urlaub“ hat?

Doch nicht immer haben wir das gleiche Maß an Sensibilität. Belastet uns selbst etwas, kreisen wir gedanklich darum, statt uns auf das Gegenüber zu konzentrieren. Unsere Stimmung wirkt sich direkt auf unser Einfühlungsvermögen und damit auch auf unsere Beziehungen zu anderen aus. Und jetzt gibt es eine gute Nachricht: Wissenschaftler haben herausgefunden, dass es möglich ist, die eigene Stimmung positiv zu beeinflussen.

Werkzeuge zur Steuerung der Gefühle

Es gibt mehrere wirksame Instrumente, um die eigenen Emotionen zu steuern. Fachleute bezeichnen deren Anwendung als „Stimmungsmanagement“. Das bedeutet: Ab sofort sind wir unserer eigenen schlechten Laune nicht mehr hilflos ausgeliefert.

  • Körpersprache einsetzen
  • Atemtechnik
  • Innere Leitsätze
  • Achtsamkeit
  • Selbstakzeptanz
  • Wahrnehmung der eigenen Gefühle

Mehr Informationen zu den einzelnen Instrumenten:

Nonverbale Kommunikation

Die Körpersprache dient in der menschlichen Gesellschaft dazu, den Inhalt von Äußerungen zu unterstützen, wörtliche Rede zu ersetzen, Gefühle auszudrücken, Einstellungen anderen Menschen gegenüber kund zu tun und etwas über die eigene Person mitzuteilen. Wenn die sprachlichen Äußerungen eines Gesprächspartners von den Körpersignalen abweichen, haben wir das Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Nichtsprachliche Signale wirken immer stärker als Gesagtes. Nicht umsonst heißt es: „Der Körper kann nicht lügen.“

Atemtechnik

Unsere Lungenbläschen sind eng von den Fasern des vegetativen Nervensystems umgeben. Diese steuern über das Mittelhirn zahlreiche Körperfunktionen, die keiner bewussten Entscheidung unterliegen, sondern quasi automatisiert ablaufen. Dazu gehören das Herz-Kreislaufsystem, der Herzschlag, der Blutdruck und auch die Stimmung. Dehnen sich die Lungenbläschen bei tiefen Atemzügen aus, senden die Fasern Impulse an das vegetative Nervensystem. Dadurch wird der gesamte Organismus beeinflusst. Ein Entspannungsgefühl macht sich bei kontinuierlich tiefer Bauchatmung breit. Der Puls sinkt. Der Einfluss der Atmung zeigt sich insbesondere in Stress-Situationen: Wer aufgeregt ist, atmet unregelmäßig und verkrampft. Manche Menschen verfallen sogar in eine hechelnde, oberflächliche Schnappatmung. Zwingen Sie sich in solchen Situationen, tief in den Bauch zu atmen, sinkt der Stresspegel.

Innere Leitsätze

Kennen Sie Ihre inneren Selbstgespräche? Bei vielen Menschen sind diese sehr entmutigend. Ist Ihr Geist mit den positiven, selbstbejahenden Sätzen erfüllt, ist kein Raum mehr für destruktive, zerstörerische Gedanken. Durch das häufige Wiederholen der Sätze werden unsere Gedanken umprogrammiert. Gleichzeitig ändern sich Gefühle und Verhalten.Achtsamkeit

Achtsamkeit

Unter „Achtsamkeit“ wird eine akzeptierende, offene Haltung gegenüber allen Wahrnehmungen des gegenwärtigen Augenblicks verstanden. Es ist dabei wichtig, wertungsfrei und gelassen gegenüber äußeren Ereignissen, körperlichen Vorgängen, aber auch gegenüber Gedanken, Gefühlen, Phantasien und Erinnerungen zu bleiben. Diese Ausrichtung auf die Erfahrung im gegenwärtigen Moment übt eine beruhigende Wirkung aus.

Im Hier und Jetzt leben

Konzentrieren Sie sich in Ihrem Erleben und im Aufnehmen von Sinneseindrücken auf das Hier und Jetzt, haben Sie eine direkte Verbindung mit der gegenwärtigen Welt. Begegnen Sie einem anderen Menschen wie beispielsweise einem Kunden oder einem Kollegen, sollten Sie sich mental ganz auf ihn einlassen. Nur so können Sie erfahren und erspüren, wie er sich gerade fühlt, was seine Ziele und was seine Bedürfnisse sind. Auf diese Wahrnehmungen können Sie dann entsprechend reagieren.

Selbstakzeptanz

Wer sich selbst mag und sich mit der eigenen Person angefreundet hat, kann selbstbewusster, entspannter und freundlicher auf andere Menschen zugehen. Niemand wird mit der Fähigkeit zur Selbstannahme und Selbstliebe geboren: Sie muss erworben werden – auch im Erwachsenenalter noch. Es geht darum, sich selbst ein Freund/eine Freundin zu werden. Eine Freundschaft zwischen zwei Menschen muss sich entwickeln, muss wachsen. Ebenso kann die Selbstannahme gepflegt werden. Das bedeutet, sich selbst so zu behandeln, wie Sie von einem guten Freund bzw. einer guten Freundin behandelt werden möchten.

Wahrnehmung der eigenen Gefühle

Möchten Sie Ihr Einfühlungsvermögen verbessern, geht es zunächst darum, sich auf Ihre eigenen Emotionen zu konzentrieren. Das ist gar nicht so einfach, insbesondere dann, wenn Sie gerade aufgewühlt sind. Der Schlüssel zu einem bejahenden, freundlichen und akzeptierenden Umgang mit anderen ist das Wieder-Fühlen-Lernen. Denn in der Kindheit lernen die meisten Menschen, ihre Emotionen zu unterdrücken.

http://wordpress.p223208.webspaceconfig.de/wp-login.php?loggedout=trueksekur9/#