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Beitragsreihe “Wissen weitergeben” Erster Teil: Was beim Erklären passiert

Der IT-Beauftrage Gerald M. soll  einigen neuen Mitarbeitern „etwas über SAP erzählen“. Denn er kennt die firmenspezifischen Anwendungen in- und auswendig. Doch reichen gute Kenntnisse aus, um diese anderen verständlich übermitteln zu können? Die folgende Beitragsreihe geht auf das Fachbuch „Besser erklären, mehr verkaufen“ zurück. Die beiden Autoren Andreas Dolle und Birgit Lutzer widmen sich „Fachchinesen“, die Personen mit anderem Wissenshintergrund Kenntnisse vermitteln sollen. Die Kapitelauszüge wurden leicht modifiziert und an die Konstellation „Erfahrener Mitarbeiter gibt Fachkenntnisse an Neulinge weiter“ angepasst.  Was

„Wer sich selbst alt findet, wirkt alt!“ Worauf Unternehmer und Personaler bei erfahrenen Bewerbern achten

Was geht in den Köpfen von Personalverantwortlichen vor, wenn die Rede auf das Alter von Bewerbern kommt? Der international tätige „Recruiter“ Andreas T. Hensing spricht bei seinen Aufträgen mit den Entscheidungsträgern. Er verriet Birgit Lutzer, wie diese langjährige Berufserfahrung wirklich beurteilen. Inwieweit ist die Altersmarke “50” Ihrer Erfahrung nach eine kritische Grenze, um sich beruflich umzuorientieren? Es ist eher eine psychologische als eine reale Grenze. Und das auf beiden Seiten. Es gibt viele Bewerber 50+, die sich jung fühlen, dynamisch sind,

Vorteil Lebens- und Berufserfahrung: Mit 50+ auf Jobsuche

Foto: Sylke Gall. Viele berufserfahrene Bewerber führen sich verunsichert und fürchten die junge Konkurrenz. Die innere Einstellung eines Menschen, der sein Alter als Makel empfindet, strahlt spätestens im Vorstellungsgespräch nach außen. Der bekannte Wirtschaftstrainer, Businesscoach und Keynote-Speaker Stéphane Etrillard gibt im Interview mit Birgit Lutzer Tipps, wie „Best Ager“ ihre Vorzüge souverän ausspielen – und so jüngeren Bewerbern die berühmte Nasenlänge voraus sein können. Was empfehlen Sie berufserfahrenen Bewerbern, um zu mehr Selbstbewusstsein zu kommen? Ganz wichtig

“Unsere Dunkelziffer ist immens hoch!” Der Stellenmarkt 50 Plus in der Schweiz

Daniel G. Neugart In der Schweiz ist der typische Arbeitslose im Alter über 50 männlich, geschieden, aus der IT-Branche und hoch qualifiziert. Und das, obwohl auch in unserem Nachbarland Fachkräftemangel herrscht. Mit diesem Detail überraschte Daniel G. Neugart, Präsident des Arbeitslosenverbands SAVE 50Plus Schweiz, im Interview. Birgit Lutzer sprach mit ihm über den Ist-Zustand und über Perspektiven.   Wie hoch ist denn überhaupt die Quote der Arbeitsuchenden im Alter über 50 in der Schweiz? Offiziell steht die Zahl von

Wie Sie einfach überzeugend argumentieren

Sebastian S. arbeitet schon lange zu gleichen Konditionen für seine Firma. Seine Kollegin hat vor einigen Monaten eine Gehaltserhöhung bekommen. Und das, obwohl sie beide gleich gestellt waren. Nun möchte er nachziehen. „Fassen Sie sich kurz, Herr S. Ich habe gleich einen wichtigen Termin.“ eröffnet die Vorgesetzte das Gespräch. Der Mitarbeiter ist verunsichert. Er stammelt: „Ich wollte nach einer Gehaltserhöhung fragen. Schließlich hat die Frau B. auch eine bekommen. Und ich bin schon sehr lange für die Firma tätig.“ Die Chefin

Rückenschmerzen adé – Tipps der AOK

Ein Meisterstück der Natur: der Rücken. Er trägt viel über die Jahre. Schmerz ist ein erstes Warnsignal. Aber soweit sollte es nicht kommen. Rückenschmerzen sind keineswegs eine Frage des Alters. Immer mehr Menschen macht heute der Rücken zu schaffen – insbesondere bei langen Zeiten im Büro. Dabei ließen sich durch geeigneten Sport bis zu 80 Prozent aller Rückenschmerzen kurieren – so schätzen Sportmediziner. Denn wie sagt man so schön? Ein kräftiger Rücken kennt kaum Schmerz! Der Mensch braucht Bewegung – dafür

40/50plus – Die Stärken älterer Bewerber

Sie haben in Ihrem Leben schon viel geleistet, berufliche Hochs und Tiefs kennen gelernt und verfügen über eine breite Erfahrung. Warum sollten sich dann Bewerber über 50 – teilweise wird ja bereits von älteren Bewerbern gesprochen, wenn man über 40 ist – als Kandidaten zweiter Wahl fühlen? Dazu besteht kein Grund. Die Karriereberaterin Doris Brenner gibt im Karriere-Journal von monster.de Tipps für die erfolgreiche Stellensuche. Entscheidend ist zunächst die eigene Einstellung. Sind Sie

Dumme Blondinen und potente Glatzenträger: Haben schöne Menschen es leichter?

Barbie ist in diesem Jahr 55 Jahre alt geworden. Andere werden dick – sie hat eine Top-Figur  mit langen, cellulitefreien Beinen. Ihr voluminöses Haar ist durchgestylt und auch ihr Lächeln makellos. Wäre sie ein Mensch, würde die Welt ihr zu Füßen liegen. Oder etwa nicht? Ein Sprichwort sagt: „Perfektion erzeugt Aggression.“ Und das stimmt. Begegnen zwei Menschen einander zum ersten Mal, taxieren sie sich gegenseitig. Innerhalb eines Augenblicks bildet sich jeder eine vorläufige Meinung über den anderen. Welche Wirkung die körperliche

Wissen, was auf dem Teller ist: Slow Food sichert den Erhalt biologischer Vielfalt

Hektik bei der Arbeit, privater Stress und schon wieder keine Zeit für eine Mahlzeit. So leben viele Menschen, und zwar immer. „Wir möchten ein Gegengewicht schaffen und setzen beim Essen an.“ erläuterte Martina Hasewinkel  den 20 Teilnehmern ihres Vortrags über Slow Food in Werther.  „Speisen sollen schmecken und im Sinne der Umwelt mit ihren Lebewesen hergestellt sein. Und Produzenten, die in diesem Sinne handeln, müssen fair bezahlt werden.“ Mit diesen drei Kernaussagen brachte die Wertheranerin Martina Hasewinkel die Forderungen der gemeinnützigen

“Tritt forsch auf, mach’s Maul auf, hör bald auf!” Redetipps von Martin Luther

„Lassen Sie mich noch ein Stück ausholen, um Ihnen die gesamte Tragweite der Fragestellung zu vermitteln. Später komme ich dann zu …“ Die ersten Leute im Publikum sind schon eingeschlafen, doch der Redner schwallt ungerührt weiter. Dabei wusste schon Martin Luther, wie es besser geht. Als der Theologieprofessor und Reformator die Empfehlung „Tritt forsch auf, mach’s Maul auf, hör bald auf!“ aussprach, dachte er wohl an Predigten, unter denen er selbst als Zuhörer gelitten hatte. Sein Zitat lässt sich auf fast