Barriqueur zaubert edlen Wein im Handumdrehen

//Barriqueur zaubert edlen Wein im Handumdrehen

Der Barriqueur ist ein Gerät, mit dem man Wein innerhalb von einer Stunde veredeln kann. Chemisch geschieht das gleiche wie bei einer langen Fasslagerung. Und selbst Weinkenner schmecken keinen Unterschied. (Werbung)

Auf einen Blick:
  • Das physikalische Grundprinzip bei der Weinveredelung ist Diffusion
  • Das Gerät sorgt dafür, dass dieser Prozess wesentlich schneller geht
  • Sogar typische Weinfehler wie Korkgeschmack lassen sich mit dem Gerät beseitigen
  • Für einen Barriqueur in Dübelgröße müssen keine Wälder abgeholzt werden
  • Auch Prominente haben den kleinen Weinveredler schon entdeckt

Beim Einlagern von Wein gibt das Eichenfass im Lauf von 15 Monaten Aromakomponenten und Gerbstoffe mit Bestandteilen aus dem Holz wie z. B. Vanillin an den Rebensaft ab. Das Gleiche leistet ein kleines, auf einen Kunststoffstab gestecktes Eichenholz mit dem Namen “Barriqueur” in nur 60 Minuten. Außerdem behebt es Weinfehler wie Korkgeschmack.

Barriqueur beschleunigt den Weg der Aromastoffe in den Wein und behebt Fehler

BarriqueurBarriqueur-Erfinder Lars Rominger erläutert: „Die physikalische Basis für das Eindringen der Aromastoffe in den Wein ist Diffusion. Bei der Fasslagerung dauert dieser Prozess sehr lange, da die Bestandteile fest im Holz verankert sind.“ Durch den Barriqueur werde diese „Diffusionssperre“ auf natürliche Weise überwunden. Die Aromastoffe könnten sich wesentlich schneller entfalten. Rominger „Das funktioniert bei Bordeaux genauso wie bei Sherry.“ Nun haben Barriqueur-Anwender/innen herausgefunden, dass die Innovation auch als Weinretter bei Fehlern erfolgreich ist:  Essignote, Essigstich, flüchtige Säure oder das wohl bekanntesten Weinversagen „Korkstich“ können mit dem kleinen Gerät im Handumdrehen behoben werden. Rominger ist selbst überrascht: „Ich freue mich über diesen tollen Zusatz-Nutzen. Insbesondere deshalb, weil meine Erfindung mehr auf eine Veredelung als auf die Rettung von Wein ausgerichtet war.“

Wein-Fachwelt richtete sich zunächst gegen die Erfindung

Als er vor einigen Jahren mit seiner Innovation an die Öffentlichkeit ging, ging ein Raunen durch die Fachwelt der Weinkenner. Ein bekannter Experte wünschte Rominger gar, er möge „von einer Eiche erschlagen werden“ und sein „unseliges Erbe“ in einem Barriqueur-See ertrinken. Er könne die Vertreter der traditionell ausgerichteten Weinbranche verstehen, sagt der Edlibacher Tüftler mit einem strahlenden Lächeln. „Natürlich gibt es wirtschaftliche Interessen, die gegen eine solche Innovation sprechen. Wo kommen wir denn hin, wenn jeder innerhalb von einer Stunde hochwertigen Qualitätswein herstellen und genießen kann?“

Der kleine Eichendübel ist ökologisch nachhaltiger als große Fässer

Außerdem habe die Verwendung eines kleinen Holzdübels zur Weinveredelung auch ökologische Vorteile, betont der Schweizer Unternehmer. „Für ein Fass wird um ein Vielfaches mehr Holz benötigt als für meine Erfindung.“

Die Anwendung ist kinderleicht:
  • Weinflasche öffnen
  • Barriqueur auf den dazugehörigen Kunststoffstab stecken
  • Mindestens eine Stunde einwirken lassen
  • Veredelten oder “geretteten” Wein genießen

Wichtig: Ein Barriqueur-Eichenstück ist nur einmal pro Flasche verwendbar. Die Packung enthält zehn.

Auch Prominente schätzen den Weinretter und -veredler

 

Marina Welsch, Schauspielerin; Künstlerin und Weinexpertin: „Der Barriqueur ist ein echter Weinflüsterer. Er veredelt Weine und behebt Weinfehler.”

 

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Barriqueur

 

Thomas Brändle, alt Kantonsrat, Schriftsteller, Gastronom und Weinliebhaber: „Er verwandelt (noch) nicht Wasser in Wein, doch die Rettung guter Weine durch den Barriqueur hat durchaus biblische Qualitäten.“

 

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Barriqueur

 

Bleron Bytyqi studiert sowohl Maschinenbau als auch Weine: „Der Barriqueur-Einsatz ist und bleibt die wirtschaftlichste Edelwein-Konstruktion.“