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Mobiles Arbeiten

Mobiles Arbeiten vorm Sofa

Warum kommt mobiles Arbeiten nur für wenige Firmen in Frage? Der Grund für die Zurückhaltung könnte an der Art der Berufe liegen. Klassiker des mobilen Arbeitens sind einer wissenschaftlichen Studie* zufolge Jobs in Marketing, Vertrieb und Beratung. Doch 4.0 bietet weitaus mehr Einsatzmöglichkeiten, die bereits genutzt werden. (Bild: © Elnur / Fotolia)

Kommunikation 4.0

Kommunikation 4.0 baut Grenzen im Kopf ab

Kommunikation 4.0 ist wichtig für die Umsetzung digitaler Wandlungsprozesse. Neben technischem Fachwissen ist auch die Kompetenz gefragt, sich weit über die Landesgrenzen hinaus mit anderen Menschen zu verständigen. (Bild:  © peshkov / Fotolia) Um Kommunikation 4.0 ging es am 18. und 19. März auf der Jobmesse in Oldenburg. Dieses Thema griff der REFA Nordwest-Regionalverband Weser-Ems an seinem Stand auf. Vorstandsmitglied Rainer Fritz (2. von links) lud hochkarätige Wirtschaftsvertreter ein, um mit ihnen über 4.0 zu diskutieren. Mit dabei waren der

Bissige Mitarbeiter

Vorsicht, bissige Mitarbeiter!

Eine Vielzahl von Studien belegt, dass es um die Motivation der Beschäftigten in deutschen Unternehmen nicht zum Besten bestellt ist. Doch auch bei den Mitarbeitern gibt es unterschiedliche Ausprägungen. Eine besondere Herausforderung für Führungskräfte sind Belegschaftsmitglieder, die die Firma durch ihr Verhalten schädigen. (Bild:  © xalanx / Fotolia) Zum Einen gibt es die A-Mitarbeiter, diejenigen die den Karren ziehen, das Unternehmen nach vorne bringen und die gesetzten Ziele immer erreichen. Sie sind hoch motiviert und verspüren eine starke emotionale Bindung an die Firma.

Mystery Shopping

Echte Rückmeldung durch Mystery Shopping

Kundenbefragungen spiegeln oft nur unzureichend, was bei einer persönlichen Geschäftsabwicklung tatsächlich passiert. Wird der Kunde höflich behandelt und gut beraten? Wie gehen die Mitarbeiter mit schwierigen Personen um? Für eine realistische Erhebung des Ist-Zustands engagieren immer mehr Firmen und Organisationen so genannte „Mystery Shopper“, auch „Testkäufer“ genannt. (Bild:  © Kalim / Fotolia) Dabei sind nicht nur Handelsunternehmen darauf angewiesen, dass Kunden genau den Service erhalten, den sie erwarten. Auch in Ämtern, Behörden und anderen Institutionen ist zuweilen Sand im Getriebe, was die Kommunikation mit

Wenn aus Wolfgang Andrea wird: Trans-Outing im Job

Transsexuelle Menschen haben oft Probleme, wenn sie ihr Geheimnis preisgeben. Meist wird mit der Geschlechtsangleichung das ganze Leben umgekrempelt. Nicht so bei Andrea Süßenguth aus Halberstadt, die als Wolfgang zur Welt kam. Die 60-Jährige sagt: „Bei mir sind Ehe, Job und Freunde erhalten geblieben.“ Sie verrät, wie sie diese schwierige Herausforderung bewältigt hat. Die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreis Harz, Thekla Kempe, fiel 2011 zunächst aus allen Wolken, als IT-Anwendungsentwickler Wolfgang Süßenguth mit seinem Anliegen herausrückte: Er wolle

Schweizer Unternehmer lockt Frauen in Technikberufe

(Firmeninfo, CH-Edlibach) Bei seiner Geschäftstätigkeit als Ingenieur und Hochschuldozent stellt Lars Rominger immer wieder einen Männerüberschuss in seiner Branche fest. Um diesem Phänomen und auch dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken, hat der Firmenchef Botschafterinnen engagiert, die den Minirock zu Werbezwecken gegen einen Blaumann tauschen. Die Rominger Kunststofftechnik GmbH hat sich auf innovative Produktentwicklung in den Bereichen der Chemie-, Kunststoff-, Labor- und Medizintechnik spezialisiert und ist damit in technologieorientierten Wirtschaftszweigen unterwegs. Rominger: „Wenn ich Kunden besuche oder Lehrveranstaltungen

Baxter: Bindung durch Transparenz und Teilhabe

Halle-Künsebeck. Bei der Baxter Oncology GmbH ist Transparenz angesagt. Die gläsernen Wände in der neuen Produktionsstätte ermöglichen den freien Blick auf Kollegen, Gerätschaften und Abläufe. Beim Mitarbeitertag Mitte Mai durften die Belegschaftsmitglieder als erste das Technologiezentrum auf geführten Rundgängen besichtigen. Personalleiter Jürgen Fleischer erläuterte: „Die Teilhabe an Informationen ist ein wichtiger Part unseres Mitarbeiterbindungs-Konzepts.“ Das Angebot, sich vor Ort ein Bild von der „Raumstation“ zu machen, wurde gut angenommen: Trauben an Menschen mit Schutzanzügen, Schuh-Überziehern und Haarhauben schoben sich durch die

Wenn Azubis Azubis auswählen

(Halle/Westf.) Die Personalleitung der Flexicon AG hat sich etwas Besonderes einfallen lassen: Die Vorauswahl bei Ausbildungsplatz-Bewerbungen erfolgte in diesem Jahr durch vorhandene Azubis. Sie führten auch die ersten Vorstellungsgespräche. Das Projekt lief so gut, dass eine Fortsetzung geplant ist. Bei Flexicon werden Mediengestalter mit zwei unterschiedlichen Schwerpunkten und Industriekaufleute ausgebildet. Ausbilderin Bianca Lammert verrät: „Berufe, die mit Medien zu tun haben, sind nach wie vor sehr gefragt.“ Momentan, so Lammert, gebe es noch keine Nachwuchs-Sorgen. Zunächst als

IHK: Ausbildungsangebot steigt, Interesse bei Jugendlichen sinkt

Die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) hat Anfang April insgesamt acht Prozent mehr Ausbildungsverträge eingetragen als zum Vorjahreszeitpunkt (absolut 2.961; 2014 = 2.741). Dabei fällt der Anstieg in den gewerblich-technischen Berufen mit 15,1 Prozent noch deutlich stärker aus als in den kaufmännischen (+ 3,7 Prozent). „Wir verstehen das Ergebnis als Zwischenstand, da die Mehrzahl der Ausbildungsverträge erst in den nächsten Wochen und Monaten eingetragen wird. Es ist aber umso erfreulicher, da uns die Unternehmen vermehrt ein zu geringes Interesse

Wenn Employer-Branding und Recruiting ins Leere gehen

Viele Personaler bezeichnen das Employer Branding und die Fachkräfterekrutierung als wichtigste gegenwärtige Herausforderung Die neue Monster-Studie „Recruiting Trends 2015“ zeigt, dass sich Arbeitgeber noch besser auf ihre Zielgruppen einstellen müssen. Nach Aussage von Personalverantwortlichen aus den 1.000 größten deutschen Firmen hat sich der Beschäftigungsmarkt zu einem Arbeitnehmermarkt entwickelt hat. Das neue Zauberwort heißt „Candidate Experience Management“. Dabei geht es darum, jede Begegnung eines Bewerbers mit dem potenziellen Arbeitgeber zu einem positiven, wertschätzenden Erlebnis zu machen. Ina