Krank und kein Geld – was tun?

//Krank und kein Geld – was tun?
Geld

Geld kann keine Krankheit heilen. Doch gerade bei längerem Ausfall wird es manchmal finanziell eng. Denn für Lohnfortzahlung und Krankengeld sind einige Formalitäten nötig. Die können insbesondere für Personen mit ernsthaften Erkrankungen mühselig sein. ( Bild:  © Elnur / Fotolia ) (Werbung)

Auf einen Blick:

  • Arbeitsunfähigkeits-Bescheinigungen müssen lückenlos eingereicht werden
  • Das Krankengeld beträgt in der Regel 70 % der vorherigen Bezüge
  • Manchmal gibt es Rechtsstreitigkeiten, die die Versicherten in einen finanziellen Engpass bringen
  • Die Vexcash AG hat sich auf niedrige Kurzzeit-Kredite als Überbrückungslösung spezialisiert

Das Krankengeld steht Arbeitnehmern ab einem Arbeitsausfall von sechs Wochen zu. Bis zu diesem Zeitpunkt ist der Arbeitgeber ist verpflichtet, die vollen Bezüge zu zahlen. Das muss er aber nur, wenn der Erkrankte seine Arbeitsunfähigkeits-Bescheinigungen lückenlos einreicht. Auch für die anschließende Zahlung des Krankengeldes sind diese Dokumente erforderlich. Doch was passiert, wenn dabei etwas schief geht?

Geld von der Krankenkasse gibt es nach den ersten sechs Wochen

Auf der Website der ARAG-Versicherung heißt es: „Sechs Wochen lang zahlt der Arbeitgeber Ihr Gehalt weiter und danach gibt es Krankengeld.“ Die zuständigen Absprechpartner nehmen Kontakt mit ihrem Versicherten Kontakt auf, um die Zahlung des Krankengeldes zu veranlassen. „Hat Ihr Arzt Ihnen also eine Arbeitsunfähigkeit bestätigt, erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse im Allgemeinen 70 Prozent Ihres beitragspflichtigen Bruttogehaltes.“

Die Dauer der Krankengeldzahlung für den Ausfall durch dieselbe Krankheit beträgt maximal 78 Wochen innerhalb von drei Jahren (vgl. § 48 Abs. 1 SGB V). Selbst wenn der Arbeitgeber keinen Lohn oder kein Gehalt mehr zahlen muss, sollte er regelmäßig über den weiteren Verlauf der Arbeitsunfähigkeit informiert werden.

Und was ist, wenn sich die Krankenkasse quer stellt?

Manchmal gibt es Rechtsstreitigkeiten um die Zahlung des Krankengeldes. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn die Krankenkasse den Anspruch zurückweist, obwohl der Versicherte seine Arbeitsunfähigkeit lückenlos dokumentiert. Außer dem Einschalten eines Rechtsanwalts gibt es keine wirkungsvolle Gegenmaßnahme. Und Gerichtsverfahren können sich länger hinziehen.

Ein niedriger Kurzzeit-Kredit als Überbrückungslösung

GeldNicole Hubert von der Vexcash AG, einem auf niedrige Kurzzeitkredite spezialisierten Anbieter, warnt: „Durch das Krankengeld steht ein geringeres Einkommen als üblich zur Verfügung. Deshalb ist ein Kurzzeitkredit eine gute Lösung, fehlende Finanze kurzfristig auszugleichen.“ Bei Vexcash gebe es solche Kredite ganz einfach per Mausklick. Die Laufzeiten liegen zwischen einer Woche und 30 Tagen. Hubert: „Es können zwischen 100 und 5.000 Euro abgerufen werden.“ Sie fügt hinzu, gerade in Notsituationen oder bei Krankheit seien umständliche Formalitäten wie bei Banken eine Quälerei. „Wir punkten durch eine extrem schnelle Bearbeitung im Handumdrehen.“ (Birgit Lutzer)