Mit Mobile Advertising private soziale Netzwerke erreichen

Mobile AdvertisingMobile Advertising ist gefragt: Fast jeder Smartphone-Nutzer hat WhatsApp installiert – und eine Menge Kontakte. Und für die interessieren sich werbetreibende Firmen. Eine Schnittstelle zwischen WhatsApp-Nutzern und Vermarktern bildet das Portal „Interestshare“.

Mobile Advertising – Vergütung erfolgt nach Klicks

Das Prinzip ist einfach: Firmen veröffentlichen interessante und professionell aufbereitete Beiträge zu Oberthemen wie „Technik“, „Lifestyle“, „Sport“, „Freizeit“ bei Interestshare. Wer am Partnerprogramm teilnehmen möchte, meldet sich an und sucht sich passende Artikel oder Posts zum Weiterempfehlen aus. Sie erhalten eine Vergütung per Klick – je mehr, desto besser für das Portemonnaie.

Mobile Advertising auch über andere Social-Media-Kanäle

Der Auftraggeber für die Kampagne legt fest, auf welchen sozialen Netzwerken empfohlen werden soll. Neben WhatsApp und Facebook werden oft auch Twitter, Instagram, Snapchat, Google+, Linkedin und viele andere akzeptiert. Die Kampagnen müssen über einen Button aus dem Portal geteilt werden. Viele Personen nutzen bereits diese Möglichkeit, mit ihrem Handy auf einfache Weise Geld zu verdienen. Ab einer Höhe von 30 Euro wird das Guthaben ausgezahlt.

Beiträge und Posts sind nur schwer als PR zu erkennen

Dass es sich um verkappte Werbung handelt, ist schwer zu erkennen, denn Interestshare ist als Online-Magazin aufbereitet. Und seriös wirkende Medien gelten immer noch als glaubwürdige Informationsquelle. Die Texte sind flüssig geschrieben und entsprechen journalistischen Kriterien. Das gleiche gilt für die Bilder und die Gesamtgestaltung. Verantwortlich für die Inhalte und das Hochladen sind die Werbetreibenden. Sie buchen Webspace, in dessen Rahmen sie ihre Kampagnen gestalten. Die Beiträge können als Artikel, Bild, Bild und Text, nur Text, Video und Banner hochgeladen werden. Ausgeschlossen sind Kampagnen mit pornografischen oder diffamierenden Inhalten.

Mobile Advertising wirkt durch glaubwürdige Micro-Influencer

Das Konzept der Betreiber fußt auf der Säule der Glaubwürdigkeit. Die werbliche Kommunikation über Micro-Influencer ist deshalb so wirksam, weil die Inhalte in einem privat anmutenden Umfeld verbreitet werden. Der Absender gilt innerhalb seines Netzwerks als vertrauenswürdiger „Freund“, dessen Empfehlung eher gefolgt wird als beispielsweise einer deutlich erkennbaren Anzeige. Darüber hinaus kann die Reichweite einer solchen Kampagne enorm hoch sein und sich viral wie ein Lauffeuer verbreiten.

Wer etwas empfiehlt, wird daran gemessen

Die Teilnehmer des Partnerprogramms können sich frei aussuchen, welche Kampagnen sie weiterempfehlen. Denn sie stehen in ihren Netzwerken für ihren Tipp gerade. So reduziert sich das Risiko, Kontaktpersonen zu brüskieren und die eigene Glaubwürdigkeit zu verlieren (Motto: „Du willst ja nur Geld mit mir verdienen!“). Für Unternehmen, die ihre Botschaften viral verbreiten möchten, ist das Konzept hochinteressant. Selbst wenn es auf der Naivität Vieler aufbaut. Doch wer will hier den moralischen PR-Zeigefinger heben? (Birgit Lutzer)

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