Pressearbeit bringt Sie ins Gespräch

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Pressearbeit

Pressearbeit

Pressearbeit ist Teil des Content-Managements. Und Sie befolgen damit den Grundsatz „Tu Gutes und sprich darüber.“ Wenn Sie Produkte der Spitzenklasse vertreiben, teilen Sie es der Welt über Medien mit. (Bild:  © ra2 studio / Fotolia)

Auch dann, wenn es um Ihre Arbeitgeber-Attraktivität geht, ist Pressearbeit gefragt. Denn wenn ein Bericht in der Zeitung, im Radio oder im Fernsehen erscheint, ist er besonders glaubwürdig. Mehr als Anzeige, die die meisten Menschen als „Werbung erkennen. Zudem wird Ihre Firma vor Ort und überregional bekannt – auch bei Leuten, die (noch) nicht direkt zu Ihren Kunden gehören.

Pressearbeit am besten beginnen, bevor es nötig ist

Problematisch wird es für ein Unternehmen, wenn es eine „negative Presse“ hat. Beispiel: In einer Druckerei läuft giftige Farbe aus. Und die sickert ins Grundwasser. Der Chef ist nicht versiert im Umgang mit Journalisten. Deshalb lehnt er eine Stellungnahme ab. Das Ergebnis: Die Druckerei wird als schlampig und ihr Boss als skrupelloser Umweltsünder dargestellt. Als Folge verliert die Druckerei wichtige Kunden. Zahlreiche verärgerte Bürger rufen an. Mit professioneller Pressearbeit wäre die Berichterstattung möglicherweise positiver ausgefallen!

Pressearbeit – was in Redaktionen abläuft

Die Zielgruppe Ihrer Pressearbeit sind Journalisten. Deshalb schauen wir zunächst hinter die Kulissen einer Redaktion. Der Arbeitsalltag dort ist von Hektik geprägt. Viele Medienvertreter/innen  hetzen von Termin zu Termin. Im E-Mail-Postfach häufen sich Presseinformationen. Deshalb kommt es darauf an, sich mit seiner Info („Waschzettel“) positiv von den anderen abzuheben. Machen Sie den Journalisten neugierig auf Ihr Thema.

Die meisten größere Zeitungen oder auch die Programm-Abteilungen von Funk und Fernsehen sind in bestimmte Ressorts (Wirtschaft, Politik, Kultur usw.) eingeteilt. Ihre Presseinfo sollte sofort an den richtigen Bereich gehen. Ermitteln Sie durch einen Anruf, wer für Ihr Anliegen zuständig ist. Erklären Sie kurz (!), um was es geht. ragen Sie, ob Sie die Info per Mail zuschicken dürfen. Tipp: Das „Bombardement“ der Medien mit unnötigen oder langweiligen Presse-Infos bewirkt das Gegenteil – nämlich den Gedanken „Ach – Firma X nervt schon wieder!“.

Koppelgeschäfte zwischen Anzeige und Beitrag – nicht erlaubt und trotzdem verbreitet

Bei vielen Medien ist ein Bericht an das Schalten einer größeren Anzeige gekoppelt. Manche Redakteure sind bei guten Anzeigenkunden sehr viel aufgeschlossener für einen redaktionellen Bericht. Das liegt daran, dass die Zeitungen von Anzeigenkunden leben. Wenn Sie sich gegen ein Inserat entscheiden, sind Thema und Aufmachung der Presse-Info besonders wichtig. Ein Hinweis zu Berichten aus Presseterminen: Die Reporter sind nicht verpflichtet, den Artikel vor Abdruck einem Interview-Partner zukommen zu lassen. Die Frage danach kann sehr negative Stimmung erzeugen. Auf eine höfliche und vorsichtige Bitte mit dem Zusatz „Ich weiß ja, dass es nicht üblich ist …“ werden die meisten Medienvertreter positiv reagieren. Bei sehr komplizierten Sachverhalten oder Interviews können Sie dies auch vorher klären. (Birgit Lutzer)

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