Mitarbeiterbindung

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Mobiles Arbeiten

Mobiles Arbeiten vorm Sofa

Warum kommt mobiles Arbeiten nur für wenige Firmen in Frage? Der Grund für die Zurückhaltung könnte an der Art der Berufe liegen. Klassiker des mobilen Arbeitens sind einer wissenschaftlichen Studie* zufolge Jobs in Marketing, Vertrieb und Beratung. Doch 4.0 bietet weitaus mehr Einsatzmöglichkeiten, die bereits genutzt werden. (Bild: © Elnur / Fotolia)

Baxter: Bindung durch Transparenz und Teilhabe

Halle-Künsebeck. Bei der Baxter Oncology GmbH ist Transparenz angesagt. Die gläsernen Wände in der neuen Produktionsstätte ermöglichen den freien Blick auf Kollegen, Gerätschaften und Abläufe. Beim Mitarbeitertag Mitte Mai durften die Belegschaftsmitglieder als erste das Technologiezentrum auf geführten Rundgängen besichtigen. Personalleiter Jürgen Fleischer erläuterte: „Die Teilhabe an Informationen ist ein wichtiger Part unseres Mitarbeiterbindungs-Konzepts.“ Das Angebot, sich vor Ort ein Bild von der „Raumstation“ zu machen, wurde gut angenommen: Trauben an Menschen mit Schutzanzügen, Schuh-Überziehern und Haarhauben schoben sich durch die

Lebenszeit

Firmen gönnen Mitarbeitern mehr Zeit zum Leben

Die ZEIT nimmt in einem Beitrag Stellung zum Wertewandel auf dem Arbeitsmarkt: „Jahrzehntelang standen die Mitarbeiter ihren Firmen zu festen Zeiten zur Verfügung, ihr Privatleben ordneten sie komplett der Arbeit unter.“ Junge Bewerber störten dieses System. (Bild:  © javier brosch / Fotolia) Im Text der Autorin Jana Gioia Baurmann heißt es weiter, die Mitglieder der „Generation Y“ forderten statt starrer Strukturen flexiblen Regelungen wie Wahlarbeitszeit, Sabbatjahr, Gleitzeit, Elternzeit oder die Tätigkeit aus dem Home-Office heraus. Doch auch ältere Berufstätige entdecken zunehmend, dass

Muskulöse Heinzelmännchen: Kesten-Kofferraumservice gefragt bei Frauen

(Steinhagen) Das Schleppen von Getränkekisten kann bei schwachem Bizeps zur Qual werden. Das Team des Bierverlags Kesten packt zu, wenn Frauen oder Senioren im Getränkecenter einkaufen. Geschäftsführerin Anja Kesten verrät das Geheimnis ihrer gut gelaunten Belegschaft. „Wenn wir neue Kräfte einstellen, sind uns freundliches Auftreten und ein gutes Kommunikationstalent wichtiger als irgendwelche Schulzeugnisse“, so die Chefin des Steinhagener Bierverlags. Zusammen mit ihrem Ehemann Henner und dem jüngsten Sohn Johannes steht die 46-Jährige an der Spitze des

Neue Zähne nach Stellenantritt: Womit Firmen bei Fachkräften punkten

(OWL/Bielefeld) „Was haben Sie als Arbeitgeber zu bieten?“ fragt der Bewerber kess beim Vorstellungsgespräch. Dieser Fall ist heute Realität. Bei einer Konferenz der OstWestfalenLippe GmbH in der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld gaben Referenten Antworten auf die Frage nach mehr Arbeitgeberattraktivität. „In den 80er Jahren taten Yuppies alles für ihre Karriere. Heute gibt es mehrere gleichberechtigte Wünsche und Ziele neben der Arbeit“, so Klaus-Peter Jansen von der OstWestfalenLippe GmbH. Um wichtige

Kontrolle ist gut – Vertrauen ist besser: Viel Spielraum für Hanning & Kahl-Mitarbeiter

Eelco Hoedemaker, Wolfgang Helas, Silke Ritter. Oerlinghausen. „Für uns zählt die Erledigung einer Aufgabe und nicht die Stunden, die ein Mitarbeiter am Arbeitsplatz verbringt.“ so Silke Ritter, Personalleiterin bei Hanning & Kahl. Die Vertrauensarbeitszeit ist eine von vielen Maßnahmen, die die Firma als besonderen Arbeitgeber auszeichnen. In Oerlinghausen sind rund 360 Mitarbeiter beschäftigt, davon viele Spezialkräfte. Auch international ist das Unternehmen aktiv. Die Selbstverantwortung des Einzelnen wird bei dem Hersteller von Brems-, Weichen- und Signalsystemen für Bahnen und Bremsen für Windenergieanlagen