Augen auf – die Digitalflut kommt

//Augen auf – die Digitalflut kommt
Augen

Augen auf das Display heißt es in vielen Berufen und auch privat. Doch mit dem Aufkommen digitaler Geräte ist die Zahl der der Kurzsichtigen dramatisch gewachsen. Heute tragen knapp 65 Prozent der Deutschen über 16 Jahren eine Brille. Wer bereits in jungen Jahren viel Naharbeit vor Bildschirmen leistet, ist besonders gefährdet. Gastautorin Sheila Käsgen hat zusammengefasst, wie Sie Ihre Augen schützen können.

Auf einen Blick:

  • Zwischendurch immer mal die Augen schließen
  • Tageslicht verringert das Risiko
  • Blaulichtfilter absorbieren schädliches Bildschirmlicht

Unser Auge ist sehr anpassungsfähig und gewöhnt sich an die permanente Naharbeit. Trotzdem sagen neueste Studien voraus: BNis 2050 ist jeder Zweite kurzsichtig. Das ist mit Blick auf die voranschreitende Digitalisierung plausibel. Da unsere Netzhaut keine Schmerzfähigkeit besitzt, sendet das Auge bei Überlastung auch keine Warnsignale an uns. Beobachten Sie daher Anzeichen, wie Ermüdung und Gereiztheit der Augen sowie häufige Kopfschmerzen. Büroarbeiter sollten ihre Sehkraft zudem alle zwei Jahre überprüfen lassen.

Die Augen öfter zur Entspannung schließen

Der stundenlange Blick auf den Monitor ist anstrengend und reduziert das natürliche Blinzelverhalten. Die Folge: trockene Augen. Bewusstes Zwinkern zwischendurch kann erste Abhilfe schaffen. Noch effektiver ist es jedoch, wenn Sie die Augen einmal stündlich für eine halbe Minute schließen. Die Netzhaut kann sich so mit genügend Tränenflüssigkeit „vollsaugen“ und das Auge befeuchten. Zusätzlich können konservierungsmittelfreie Augentropfen unterstützen.

Tageslicht ist gut für die Augen

Neuste Forschungen haben ergeben, dass der Mangel an Tageslicht ein entscheidender Indikator für die Entstehung von Kurzsichtigkeit ist. Pausen außerhalb der Büroräume sind daher nicht nur gut fürs Wohlbefinden, sondern auch für unsere Augen. Besonders Kinder und Jugendliche sollten täglich mindestens eine Stunde draußen verbringen, um Kurzsichtigkeit vorzubeugen. Aber auch dem erwachsenen Sehorgan tut der Kontrast zum künstlichen Bildschirmlicht gut. Verlegen Sie Ihre Mittagspause also öfter mal ins Freie und suchen Sie dabei bewusst den Blick in die Ferne.

Blaulichtfilter reduzieren die Seh-Anstrengung

Displays strahlen kurzwelliges, blau-violettes Licht aus, welches den Kontrast und die Farbintensität erhöhen. Die dadurch entstehende Anstrengung kann schädlich sein. Brillenglasveredelungen mit Blaufilter absorbieren die blau-violette Strahlung und schonen das Auge! Auch die künstliche Bürobeleuchtung sollte in warmem, gelblichem Licht gehalten werden – kostenlose Apps können hierbei helfen. Direkter Lichteinfall am Sitzplatz sollte generell vermieden werden und insgesamt sollte der Arbeitsraum genügend Fenster haben, sodass künstliche Lichtquellen reduziert werden können.

Weitere Tipps und Infos rund um das Thema finden Sie hier:

https://frame.misterspex.de/2018/11/28/unsere-augen-im-digitalen-zeitalter/#ankerfive

Die Autorin:

AugenSheila Käsgen arbeitet bei Peak Ace als Content Marketing und Social Media Managerin. Ihr Ziel: user- und suchmaschinenfreundlichen Content zu business- und zukunftsorientierten Themen erstellen. Bei Fragen zum Thema schreiben Sie gerne an s.kaesgen@pa.ag.