Azubis als Storck-Botschafter beim Tag der offenen Ausbildung

//Azubis als Storck-Botschafter beim Tag der offenen Ausbildung

Storck-01Halle-Westfalen. „Der Run auf Azubis hat schon begonnen.“ so Martina Gerdes von der Storck-Unternehmenskommunikation. Schon zum zweiten Mal wurde deshalb Ende Juni ein „Tag der offenen Ausbildung“ durchgeführt, der 120 interessierte Schüler mit Begleitpersonen anlockte.

Ausbildungsleiterin Birte Schmitz erklärte das Konzept der Veranstaltung. Die in Form von Ausbildungsberufe seien in verschiedene Kategorien eingeteilt – in technische, IT-spezifische und kaufmännische. „In diesen Sparten gibt es Schnupper-Workshops, die von unseren eigenen Azubis geleitet werden. Auch an Info-Ständen stehen sie den Stelleninteressenten als Ansprechpartner zur Verfügung.“ Dadurch, dass die Informationen von nahezu Gleichalterigen übermittelt würden, hätte die Botschaft eine höhere Glaubwürdigkeit und Authentizität. „Es ist ein Unterschied, ob ich in einer Broschüre etwas über die hervorragenden Sozialleistungen bei Storck lese oder ob mir ein Mensch in meinem Alter begeistert davon erzählt.“ so Schmitz.

An allen Informationsständen im Foyer des firmeneigenen „Treffpunkts“, einem Gebäude mit Gastronomie und Konferenzräumen, standen junge Menschen in fachgerechter Arbeitskleidung. Auf ihren Tischen befanden sich Arbeitsutensilien – bei den Süßwarentechnologen etwa Flaschen mit Aromaproben zum Riechen. Am Stand der Industriemechaniker wurden die Ausbildungsinteressenten von „Blaumännern“ wie Simon Schwendich in Empfang genommen. „Ich bin seit zwei Jahren bei Storck. Am liebsten tüftele ich an Maschinen herum, die nicht laufen und finde den Fehler.“ verriet er einem Realschüler. Auch das Arbeitsklima gefalle ihm gut: „Jedes Jahre machen alle Azubis zusammen Fahrten in andere Niederlassungen – zum Beispiel nach Berlin. Das ist eine tolle Sache, die den Zusammenhalt fördert.“ Sichtlich beeindruckt, nahm der Standbesucher einen Schwung von Informationsmaterial mit. Direkt ans Handgemachte ging es in den Workshops. Bei den Mechatronikern etwa stellten die Teilnehmer in mehreren Arbeitsschritten einen Blinker her.

Zusätzlich gab es die Möglichkeit, mitgebrachte Bewerbungsunterlagen von Storck-Personalfachleuten überprüfen zu lassen. Schmitz: „Wer uns mit seinen schriftlichen Unterlagen überzeugt, wird zunächst zu einem Auswahlkreis eingeladen. Dort legen die Kandidaten verschiedene Tests ab und bewähren sich in Gruppenübungen.“ Sie fügt hinzu, rund ein Drittel der Bewerber werde anschließend zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. „Erstaunlich ist, dass die Schulnoten nicht unbedingt etwas über die beruflichen Kompetenzen aussagen. Manche haben gute Noten und beherrschen noch nicht einmal die Grundrechenarten. Andere legen zwar nur durchschnittliche Zeugnisse auf den Tisch, haben aber neben der Schule viel gemacht wie z. B. Ferienpraktika.“

Auch bei Storck gibt es viele Möglichkeiten, vor dem Einstieg in das Unternehmen hinein zu schnuppern. „Wir bieten Schülerpraktika im kaufmännischen Bereich und in der IT-Abteilung an. Auch Studierende können Praktika bei uns absolvieren oder ihre Abschlussarbeiten in Zusammenarbeit mit uns erstellen.“ erläuterte die Ausbildungsleiterin. Bei Storck gibt es aktuell elf verschiedene Ausbildungsberufe. Die nächste Ausbildungsphase beginnt im August. Im Werk Halle stehen insgesamt 16 Plätze in den verschiedenen Sparten zur Verfügung. Mehr Info auf der Storck-Website.

Birgit Lutzer