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Von der Überholspur in die Werkstatt??? Erschöpfungszuständen vorbeugen

(OWL – Halle/Paderborn). Ein Berufsleben unter Dauer-Vollgas hat seinen Preis. „Was die meisten zunächst locker wegstecken, macht sich irgendwann durch ein rapides Absinken der Leistungsfähigkeit bemerkbar“, so Sportwissenschaftler Prof. Dr. Elmar Wienecke. Um vorzubeugen, gibt es Ansatzmöglichkeiten auf verschiedenen Ebenen. Doch zunächst geht es um Ursachenforschung. Oft werden länger andauernde Erschöpfungszustände mit dem Begriff  „Burnout“ bezeichnet.  So heißt es auf der Website des Burnout-Kompetenzzentrums OWL in Paderborn: „Auch Freizeitstress ist heute für viele kein Fremdwort

Berufsunfähigkeit: Absicherung gegen dieses gravierende Lebensrisiko

Quietschende Bremsen, ein lauter Knall und danach Dunkelheit. Der Fahrer wacht  im Krankenhaus wieder auf. Die Diagnose ist erschütternd: Er wird seinen Beruf als Handwerksmeister nie wieder ausüben können. „Die Berufsunfähgikeit ist ein schlimmes Schicksal, das nur durch private Vorsorge gelindert werden kann,“ so Versicherungsexperte Thomas Freud. Von ihm stammt dieser Beitrag. Können Arbeitnehmer oder Selbstständige aufgrund einer schweren Erkrankung oder Invalidität ihren Beruf nicht mehr ausüben, stellt das einen enormen Lebenseinschnitt mit immensen finanziellen Folgen dar. Viele hängen danach von

Arbeit statt Arzt: Stadtwerke Bielefeld investieren in gesunde Mitarbeiter

Das Gesundheitsmanagement der Stadtwerke Bielefeld basiert auf demselben Prinzip wie die Empfehlung, jeden Tag einen Apfel zu essen. Vorbeugen ist besser als Heilen. Das Konzept erfasst sowohl das körperliche Wohlbefinden als auch die seelischen Bedürfnisse der Mitarbeiter. Stadtwerke-Geschäftsführer Friedhelm Rieke verrät: „Dazu gehören ergonomisch gestaltete Arbeitsplätze, vernünftiges Essen in der Kantine und ein Gesundheitszentrum ebenso, wie die Möglichkeit, sich bei psychischen Problemen oder Suchtkrankheiten Hilfe zu holen.“ Jan Adde de Groot Der Ingenieur Jan Adde de Groot beispielsweise hat einen vom Unternehmen

Hauptsache, gesund: Staat und Kassen fördern Gesundheitsmanagement

Steinhagen/Westf.: Hohe Krankenstände, niedrige Produktivität – plötzlich ist Gesundheitsmanagement im Betrieb gefragt. Die Wirkung von Einzelmaßnahmen verpufft jedoch meist, so dass ein abgestimmtes Konzept die bessere Variante ist. Und es gibt es Zuschüsse von Staat und Krankenkassen. Worauf es beim betrieblichen Gesundheitsmanagement ankommt und was dabei die beste Vorgehensweise ist, verrieten vier Experten vom Steinhagener Institut Schramm: die Inhaber Gaby und Dirk Schramm, Trainer und Berater Dr. Michael Schnell und Netzwerkpartner Christian Kache, Geschäftsführer des

Mit der Nadelfasziotomie schnell wieder arbeitsfähig trotz Dupuytren

Bei der Dupuytren´schen Verkrümmung der Finger treten meist keine Schmerzen auf und die Patienten lernen es, die Erkrankung vor ihren Mitmenschen zu kaschieren. So lange sie ihren Beruf mit den verkrümmten Fingern noch einigermaßen ausüben können, schieben die Betroffenen die Behandlung vor sich her. Bei manchen Menschen liegt der Finger schon in der Hohlhand und läßt sich kein bißchen mehr bewegen. Dann ist der Zeitpunkt gekommen, daß sie der Chirurg fragt, ob sie diesen Finger noch benötigen. Wenn nicht, könnten sie

Krumme Finger lassen sich behandeln: Die Dupuytren´sche Erkrankung

Der 50jährige Klaus B. hat ein Problem. Er kann seinen linken Mittelfinger nicht mehr strecken. Bei geöffneter Hand ragt er rechtwinklig nach vorne. Das sieht nicht nur merkwürdig aus, sondern der Büro-Angestellte kann seine Computer-Tastatur schon lange nicht mehr bedienen. „Diesem Dupuytren-Patienten hätte schon früher geholfen werden können.“ sagt Dr. med. Wolfgang Lenze, der den folgenden zweiteiligen Fachbeitrag für Silver-Scout verfasst hat: Es gibt Erkrankungen, die zwar gutartig, aber im täglichen Leben und speziell bei der Arbeit überaus lästig sind. Hierzu

Denn du bist, was du isst: Gesunde Ernährung ab 50 plus

Beruflich etabliert, die Kinder sind aus dem Haus: endlich ist mehr Zeit für Freizeitaktivitäten, eigene Interessen und Genuss. Medizinische Untersuchungen belegen jedoch, dass die Altersgruppe ab 51 beim Essen kräftig zulangt. Dies macht sich nicht nur äußerlich durch Kurven an den falschen Stellen bemerkbar. Auch Gesundheit und Leistungsfähigkeit können unter Fehlernährung leiden. Wie genau die optimale Ernährung für die Altersgruppe 50Plus aussieht, zeigt ein Bericht auf www.gesundheit.de. Ein paar Tipps für die gesunde, ausgewogene Ernährung: 4-6 Scheiben Vollkornbrot oder

Rückenschmerzen adé – Tipps der AOK

Ein Meisterstück der Natur: der Rücken. Er trägt viel über die Jahre. Schmerz ist ein erstes Warnsignal. Aber soweit sollte es nicht kommen. Rückenschmerzen sind keineswegs eine Frage des Alters. Immer mehr Menschen macht heute der Rücken zu schaffen – insbesondere bei langen Zeiten im Büro. Dabei ließen sich durch geeigneten Sport bis zu 80 Prozent aller Rückenschmerzen kurieren – so schätzen Sportmediziner. Denn wie sagt man so schön? Ein kräftiger Rücken kennt kaum Schmerz! Der Mensch braucht Bewegung – dafür

Dumme Blondinen und potente Glatzenträger: Haben schöne Menschen es leichter?

Barbie ist in diesem Jahr 55 Jahre alt geworden. Andere werden dick – sie hat eine Top-Figur  mit langen, cellulitefreien Beinen. Ihr voluminöses Haar ist durchgestylt und auch ihr Lächeln makellos. Wäre sie ein Mensch, würde die Welt ihr zu Füßen liegen. Oder etwa nicht? Ein Sprichwort sagt: „Perfektion erzeugt Aggression.“ Und das stimmt. Begegnen zwei Menschen einander zum ersten Mal, taxieren sie sich gegenseitig. Innerhalb eines Augenblicks bildet sich jeder eine vorläufige Meinung über den anderen. Welche Wirkung die körperliche

Wissen, was auf dem Teller ist: Slow Food sichert den Erhalt biologischer Vielfalt

Hektik bei der Arbeit, privater Stress und schon wieder keine Zeit für eine Mahlzeit. So leben viele Menschen, und zwar immer. „Wir möchten ein Gegengewicht schaffen und setzen beim Essen an.“ erläuterte Martina Hasewinkel  den 20 Teilnehmern ihres Vortrags über Slow Food in Werther.  „Speisen sollen schmecken und im Sinne der Umwelt mit ihren Lebewesen hergestellt sein. Und Produzenten, die in diesem Sinne handeln, müssen fair bezahlt werden.“ Mit diesen drei Kernaussagen brachte die Wertheranerin Martina Hasewinkel die Forderungen der gemeinnützigen