Personal

/Personal

Wenn Employer-Branding und Recruiting ins Leere gehen

Viele Personaler bezeichnen das Employer Branding und die Fachkräfterekrutierung als wichtigste gegenwärtige Herausforderung Die neue Monster-Studie „Recruiting Trends 2015“ zeigt, dass sich Arbeitgeber noch besser auf ihre Zielgruppen einstellen müssen. Nach Aussage von Personalverantwortlichen aus den 1.000 größten deutschen Firmen hat sich der Beschäftigungsmarkt zu einem Arbeitnehmermarkt entwickelt hat. Das neue Zauberwort heißt „Candidate Experience Management“. Dabei geht es darum, jede Begegnung eines Bewerbers mit dem potenziellen Arbeitgeber zu einem positiven, wertschätzenden Erlebnis zu machen. Ina

Was XING, Linkedin & Co. für die Bewerbersuche bringen

Immer mehr Firmen versuchen, über soziale Netzwerke wie XING, Facebook und Linkedin Fachkräfte zu finden. Dabei werden einerseits Stelleninserate gepostet und andererseits interessante Bewerber gezielt kontaktiert, wenn deren Profile ansprechend sind. Doch wie erfolgreich ist diese Strategie? Das Personaldienstleistungs-Unternehmen Robert Half hat gerade eine Studie über die Arbeitskräftesuche per Social-Media veröffentlicht. Die wichtigsten Ergebnisse auf einen Blick: Ein Drittel der insgesamt 200 befragten HR-Manger gab an, noch keine Stelleninhaber über diese Kanäle besetzt

„Stellensuche geschieht oft regional!“ Martin Adirsch, JobCreative-Gründer

(Rheda-Wiedenbrück/Anzeige). Es gibt eine Vielzahl an Internet-Stellenbörsen. Dennoch wagte Martin Adirsch vor zwei Monaten mit einer abgewandelten Idee den Schritt in die Selbstständigkeit: dem regional ausgerichteten Online-Portal JobCreative.de. Im Interview verriet er mehr über die Hintergründe und die erste Resonanz von Firmen und Bewerbern im Raum Ostwestfalen-Lippe. Was hat Sie bewogen, mit Ihrer Geschäftsidee in einen bereits umkämpften Markt zu gehen? In den achtziger und neunziger Jahren war wegen eines Überangebots an potenziellen Arbeitnehmern von Firmen bedingungslose Bereitschaft

Gesundheitsservice auf Firmenkosten: Die betriebliche Krankenversicherung

Seit der Arbeitgeber von Klaus W. (45) eine betriebliche Krankenversicherung mit vielen Zusatzleistungen für die Belegschaft abgeschlossen hat, geht der Techniker regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen. Und er ordert eine neue Brille zu günstigem Tarif, die sonst teurer für ihn gewesen wäre. „Die betriebliche Krankenversicherung bietet enorme Vorteile sowohl für die Firma als auch für die dort Beschäftigten.“ bestätigt Unternehmensberater Philip Spies vom Industrie-Pensions-Verein. Er ist Spezialist für die betriebliche Mitarbeiter-Versorgung. Von ihm stammt der folgende Beitrag. Viele Firmen bieten ihren Arbeitnehmern die Möglichkeit,

Neue Zähne nach Stellenantritt: Womit Firmen bei Fachkräften punkten

(OWL/Bielefeld) „Was haben Sie als Arbeitgeber zu bieten?“ fragt der Bewerber kess beim Vorstellungsgespräch. Dieser Fall ist heute Realität. Bei einer Konferenz der OstWestfalenLippe GmbH in der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld gaben Referenten Antworten auf die Frage nach mehr Arbeitgeberattraktivität. „In den 80er Jahren taten Yuppies alles für ihre Karriere. Heute gibt es mehrere gleichberechtigte Wünsche und Ziele neben der Arbeit“, so Klaus-Peter Jansen von der OstWestfalenLippe GmbH. Um wichtige

An das implizite Wissen zwischen den Ohren herankommen

Wenn Mitarbeiter ihre Firma verlassen, nehmen Sie mehr mit als ihre Fachkenntnisse. „Es geht um das implizite Wissen z. B. darüber, wie ihre Kunden `ticken´ oder um ihre Netzwerke.“ sagt Wissensmanagement-Spezialist Christian Keller aus Bielefeld. Doch was können Führungskräfte dagegen tun? Ganz klar ist, dass die Weitergabe von Wissen nur auf freiwilliger Basis geschehen kann. „Nicht jeder Stellenwechsel geschieht in harmonischer Übereinkunft. Lassen Sie als Führungskraft verärgerte Mitarbeiter ziehen, sofern Versuche scheitern, sich friedlich miteinander zu arrangieren.“ empfiehlt der Inhaber der Unternehmensberatung

Employer Branding durch Pressearbeit: Teil 2: Negativschlagzeilen – was nun?

„Belegschaft klagt über miese Arbeitsbedingungen bei der Maschinenbau GmbH“ In fetten Lettern springt dem Firmenchef diese Meldung aus der regionalen Boulevardpresse entgegen. Ausgerechnet jetzt, wo sie dringend Fachkräfte suchen! Was soll er tun, um das Blatt zu wenden? Schlechte Meldungen in der Presse können einen Schneeballeffekt haben, wenn nämlich andere Medien das Thema aufgreifen und auswalzen. Denn Verkäufszahlen oder Klicks im Online-Bereich steigen nachweislich bei Negativberichten – je skandalöser, desto besser. Ist ein Unternehmen davon betroffen, kann dies weitreichende und

Arbeitgeber unter der Lupe: Regionalität als Wettbewerbsvorteil

OWL. „Nehme jede passende Stelle – egal, wo!“ Vor einigen Jahren war dieses Motto weit verbreitet unter Arbeitsuchenden. Heute zeigen Studien einen anderen Trend: Bei vielen Jobs findet die Suche um den Schornstein herum statt. Auch Arbeitgeber strecken ihre Fühler nur manchmal bundesweit oder international aus. Viele Stelleninteressenten würden einen Arbeitsplatz in ihrer Wohnregion vorziehen. Anfang August 2014 veröffentlichte die IHK Ostwestfalen zu Bielefeld die Ergebnisse einer Online-Befragung von Hochschulstudierenden Diese mussten Auskunft darüber

Golf im Büro oder Azubi-Firmenwagen? Gefragt als attraktiver Arbeitgeber

(Steinhagen/Westf.) „Viele Firmen möchten ein gefragter Arbeitgeber sein, wissen aber nicht, wie sie das erreichen.“ so Managementtrainer Dirk Schramm. Auch als betrieblicher Gesundheitsberater kennt er wichtige Bewerber-Abschreckungsfaktoren und Wege zum glaubwürdigen Employer-Branding. „Im IT-Bereich ist das Finden neuer Mitarbeiter so aufwändig und schwierig wie die Neukundenakquisition.“ erläutert Schramm und fügt hinzu, was auch für andere Branchen gilt: „Zunächst müssen die Verantwortlichen gedanklich in die Köpfe potenzieller Mitarbeiter schlüpfen. Es geht darum, herausfinden, was mögliche Hinderungsgründe für Bewerbungen sein könnten.“ Auch die

Kontrolle ist gut – Vertrauen ist besser: Viel Spielraum für Hanning & Kahl-Mitarbeiter

Eelco Hoedemaker, Wolfgang Helas, Silke Ritter. Oerlinghausen. „Für uns zählt die Erledigung einer Aufgabe und nicht die Stunden, die ein Mitarbeiter am Arbeitsplatz verbringt.“ so Silke Ritter, Personalleiterin bei Hanning & Kahl. Die Vertrauensarbeitszeit ist eine von vielen Maßnahmen, die die Firma als besonderen Arbeitgeber auszeichnen. In Oerlinghausen sind rund 360 Mitarbeiter beschäftigt, davon viele Spezialkräfte. Auch international ist das Unternehmen aktiv. Die Selbstverantwortung des Einzelnen wird bei dem Hersteller von Brems-, Weichen- und Signalsystemen für Bahnen und Bremsen für Windenergieanlagen