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Employer Branding durch Pressearbeit, Teil 1: Journalisten und Werbetexte

Als die frisch gebackene „Azubine“ Lara G. die Zeitung aufschlägt, verschlägt es ihr den Atem: Mit einer fetten Schlagzeile versehen, prangt ein Bericht über ihr Unternehmen in der Zeitung. „Mutti, schau mal her – unsere Firma ist in der Zeitung!“ ruft sie stolz in die Küche. Pressearbeit ist ein Instrument, um das vorhandene Personal ans Unternehmen zu binden und auch, um neue Fachkräfte auf sich aufmerksam zu machen. Doch warum wird über manche Organisationen ausführlich berichtet, während andere allenfalls ein Nischendasein

Den Besten statt den Ersten gewinnen: Medien für das Bewerbermarketing

Fachkräfte auf Stellensuche haben in der Regel ziemlich genaue Vorstellung davon, für welche Art von Unternehmen sie zukünftig tätig sein möchten. Auf der Suche nach einem passenden Arbeitgeber prüfen sie verschiedene Websites und Werbemedien, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen. Um passende Bewerber zu gewinnen, lassen viele Firmen Werbemedien von Agenturen erstellen. Je besser es einer Firma gelingt, durch diese Informationsträger „ihre“ Leute anzusprechen, desto zufriedener sind alle Beteiligten am Ende. Stellensuchende und Arbeitgeber finden jeweils genau das, was sie

Eckige Experten oder der Umgang mit so genannten „Nerds“

Ist Lars Rominger etwa selbst ein Nerd? Sie tragen dunkle Brillen und unmoderne Pullover, haben fettige Haare und es macht ihnen nichts aus, Tag und Nacht unter künstlichem Licht zu arbeiten. Denn sie sind besessen von dem, was sie tun. Umgangssprachlich werden sie als „Nerds“ bezeichnet: hochkarätige Fachleute mit geringer Anpassungsfähigkeit. Der Schweizer Unternehmer Lars Rominger (Bild) hat viele solcher Spezialisten in den Teams seiner Firma Rominger Kunststofftechnik. Er berichtet, wie dieser Menschentypus im Unternehmen

Demografiemanagement: Jobcenter und Arbeitsmarktdienstleister unterstützen Firmen und Stellensuchende

Noch bis Ende 2015 ermöglichen Arbeitsmarktdienstleister und Jobcenter aus OWL mit dem Beschäftigungspakt „Generation Gold“ die Teilhabe älterer Langzeitarbeitsloser an gesellschaftlichem Leben und Arbeitswelt. Das Magazin „Forum OWL“ befasst sich in der aktuellen Ausgabe mit diesem Thema. Der folgende Text enthält Auszüge. Unternehmen und Personen auf Stellensuchende aus OWL können folgende Angebote in Anspruch nehmen, die zum Teil auch noch länger laufen: Initiative Demografie aktiv Wann trifft der demografische Wandel ein Unternehmen? Auf diese Frage gibt eine Demografieanalyse differenzierte Antworten. Sie zeigt auf,

Älteren Arbeitnehmern Neues nahebringen

Der 55-jährige Michael O. ist nervös. Er soll eine Software-Schulung besuchen. „Hoffentlich kapiere ich das überhaupt. Sonst sind nur junge Teilnehmer dabei, die sich sowieso besser auskennen.“ sagt er am Abend vorher bekümmert zu seiner Frau. Dies ist kein Einzelfall. Eine typische Ausgangssituation besteht darin, dass eine neue Software eingeführt werden soll. In verschiedenen Abteilungen sind mehrere Arbeitnehmer/innen über 50, die sich gegen die neue Technologie sperren bzw. die Vorbehalten geäußert haben.Diese Reaktion ist verständlich, denn ältere Arbeitnehmer/innen stehen in besonderem

Azubis als Storck-Botschafter beim Tag der offenen Ausbildung

Halle-Westfalen. „Der Run auf Azubis hat schon begonnen.“ so Martina Gerdes von der Storck-Unternehmenskommunikation. Schon zum zweiten Mal wurde deshalb Ende Juni ein „Tag der offenen Ausbildung“ durchgeführt, der 120 interessierte Schüler mit Begleitpersonen anlockte. Ausbildungsleiterin Birte Schmitz erklärte das Konzept der Veranstaltung. Die in Form von Ausbildungsberufe seien in verschiedene Kategorien eingeteilt – in technische, IT-spezifische und kaufmännische. „In diesen Sparten gibt es Schnupper-Workshops, die von unseren eigenen Azubis geleitet werden. Auch an Info-Ständen stehen sie den Stelleninteressenten als

Ältere Mitarbeiter nachhaltig weiterbilden

Das Thema „Weiterbildung der Generation 45+“ ist ein wichtiger Gesichtspunkt für die Personalentwicklung. Dadurch ergeben sich neue Herausforderungen für die Führungskräfte. Denn oft fehlt älteren Arbeitnehmern der Antrieb, an Weiterbildungsveranstaltungen teilzunehmen. Gemäß einer IW-Weiterbildungserhebung des Instituts der deutschen Wirtschaft berichten etwa ein Drittel der Unternehmen von Motivationsproblemen bei älteren Erwerbstätigen. Wie lassen sich diese nachhaltig für betriebliche Qualifizierungsangebote aktivieren? Der Erfahrung nach verfügen derzeit nur wenige Firmen und Organisationen über ein demografieorientiertes Bildungsmanagement. Und das, obwohl sich die Betriebe mit Fachkräftemangel und