Etiketten selbst gemacht – worauf Sie achten sollten

//Etiketten selbst gemacht – worauf Sie achten sollten
Etiketten

Etiketten einfach mal schnell gestalten und drucken – wenn das so einfach wie Einkochen wäre … Was bei Aufklebern zu bedenken ist, erfahren Sie in diesem Beitrag. ( Bild: © Alliance / Fotolia )

Auf einen Blick:
  • Etiketten lassen sich heutzutage fast beliebig gestalten
  • Das Aufkleber-Material muss mit dem Drucker kompatibel sein
  • Jeder Drucker hat seine Eigenheiten
  • Auch der Druckertreiber muss auf Etiketten eingestellt werden
  • In vielen Office-Paketen sind Vorlagen für Etikettendruck enthalten
  • Achten Sie darauf, die Etiketten richtig in den Drucker einzulegen

Das eigenständige Gestalten und Drucken von Aufklebern ist eine günstige und kreative Alternative zum Bestellen von Fertigetiketten. Auch Anfänger können dies mit dem heimischen PC und einem geeigneten Drucker umsetzen. Doch ein paar Knackpunkte gibt es, die Sie unbedingt beachten sollten.

Wie man an Motive für Etiketten kommt

Wenn Sie Aufkleber mit Bildern gestalten wollen, benötigen Sie zunächst geeignete Motive., das Herunterladen oder Kopieren beliebiger Bilder aus dem Internet verstößt gegen das Urheberrecht. Sie können eigene erstellen oder auf vorhandene in Datenbanken zurückgreifen. Kostenlose Motive können zum Beispiel bei pixabay heruntergeladen werden. Ein gutes und freies Bildbearbeitungsprogramm ist Gimp.

Mit Word Etiketten gestalten und drucken

Mit Word können eine ganze Seite des gleichen Etiketts oder einen einzelnen Aufkleber drucken. Unter dem Reiter „Extras“ lassen sich die passenden Einstellungen wie z. B. die Maße und die Zahl wählen. Das Programm erzeugt ein Raster in Tabellenform, das Sie entweder mit einem Gestaltungsmotiv oder mit verschiedenen füllen. Dann geht es an den Ausdruck. Stellen Sie den Druckertreiber entsprechend ein. Ist keine Funktion für Etiketten vorhanden, wählen Sie dickeres Normalpapier.

Achtung – passt das Material zum Drucker?

Etiketten bestehen aus verschiedenen Materialien. Prüfen Sie auf der Verpackung, welche Druckerart verwendet werden muss. Besonders wichtig ist dies bei Folien-Aufklebern. Ein Tintenstrahldrucker ist dafür ungeeignet, denn die Tinte haftet nicht auf dem Kunststoff. Auch selbstklebende Etiketten können Tücken haben, nämlich dann, wenn sie sich beim Druckvorgang ablösen. Am besten nehmen Sie deshalb Aufkleber-Vorlagen mit umlaufendem Rand. Fächern Sie die Etiketten-Blätter auf, bevor Sie sie in die Papierzuführung Ihres Druckers legen. So vermeiden Sie, dass mehrere Bögen gleichzeitig eingezogen werden.

Ist Ihnen das alles doch zu aufwändig, lassen Sie Ihre Aufkleber von einem Dienstleister wie z. B. einem Copy-Shop drucken.