Mentale Gesundheit im Büro

//Mentale Gesundheit im Büro
Mentale Gesundheit

Mentale Gesundheit ist wichtig: Zufriedene Arbeitnehmer sind nach wissenschaftlichen Forschungen im Schnitt um zwölf Prozent produktiver. Von unserem Wohlbefinden bei der Arbeit profitieren daher wir selbst und auch der Arbeitgeber. In diesem Gastbeitrag von Sheila Käsgen erfahren Sie, wie Sie Ihre mentale Gesundheit im Berufsleben stärken können.

Auf einen Blick:

  • Wertschätzung und das Einsetzen persönlicher Stärken steigert die Produktivität
  • Beruflicher und persönlicher Austausch mit Kollegen sorgen für Wohlbefinden
  • Eine offene Feedback-Kultur bietet die Chance zur persönlichen Weiterentwicklung
  • Bereits kleinere Pausen zwischendurch können Körper und Geist stärken
  • Bewegung während und nach der Arbeit reduziert nachweislich Stress
  • Abwechslung und Weiterentwicklungsmöglichkeiten motivieren Sie langfristig

Verschiedene Faktoren entscheiden darüber, ob wir uns am Arbeitsplatz wohlfühlen. Zwei entscheidende Punkte sind die wahrgenommene Sinnhaftigkeit der Arbeit sowie Wertschätzung durch andere. Wer seine persönlichen Stärken im Beruf einsetzen kann, wird gefordert und registriert die eigene Wichtigkeit für das Unternehmen. Er identifiziert sich besser mit der Firma. Ebenso trägt eine offene, positive Unternehmenskultur zum Wohlbefinden bei. Wer regelmäßig positives Feedback erhält, fühlt sich in seinen Tätigkeiten bestätigt und wertgeschätzt – das steigert die Produktivität.

Mentale Gesundheit durch Achtsamkeit

Persönliche Gespräche mit Kollegen stärken das Gemeinschaftsgefühl stärken und machen glücklich. Wichtig ist jedoch, dass Sie persönliche und arbeitsbezogene Gespräche voneinander unterscheiden – Kritik sollten Sie daher nicht zu persönlich nehmen. Im Gegenteil: Konstruktives Feedback gibt Ihnen die Chance, sich weiterzuentwickeln. Der respektvolle Umgang mit Ihren Mitmenschen ist ebenso wichtig wie der Umgang mit sich selbst. Nehmen Sie sich daher auch Zeit zum Reflektieren fernab der Arbeitsroutine: Macht Sie der Job noch glücklich? In welchen Bereichen können Sie Verbesserungen für sich vornehmen?

Eine ausgewogene Life-Work-Balance ist für die mentale Gesundheit wichtig

Apropos Zeit nehmen: Wer viel arbeitet, braucht auch viele Pausen! Gerade in unserer schnelllebigen Arbeitswelt sind Auszeiten wichtig, um nach einer fokussierten Arbeitsphase wieder die Batterien aufladen zu können. Schon kleine Pausen zwischendurch – am besten mit etwas Bewegung an der frischen Luft im Tageslicht – stärken Ihre physische und psychische Gesundheit. Nach Ende eines Arbeitstages oder einer langen Arbeitswoche ist Zeit mit der Familie, mit Freunden oder mit sich selbst wichtig für Ihre Ausgeglichenheit und Produktivität im Beruf. Eine gesunde Trennung von Beruf und Privatleben ist daher elementar. Ebenso sollte Bewegung nicht zu kurz kommen: Der Umstieg von Auto oder Bahn auf Fahrrad oder Laufweg kann mentalen Stress bereits nachweislich senken.

Lust auf Karriere? Tun Sie etwas dafür!

Arbeitnehmer mit Dead-End-Jobs und Jobs ohne Karriere- oder Entwicklungsmöglichkeiten sind anfälliger für depressive Verstimmungen. Wer hingegen auf konkrete Ziele hinarbeiten und dabei seine Fähigkeiten weiterentwickeln kann, der gestaltet auch seine Karriere aktiv mit. Das stärkt nicht nur das Berufsportfolio, sondern auch das Selbstwertgefühl. Egal ob eine neue Herausforderung oder die Möglichkeit für Fortbildungskurse – ein gutes Arbeitsumfeld sollte immer auch Weiterentwicklungspotenzial und Abwechslung beinhalten. Tagtägliche Routine kann zwar zunächst bequem wirken, wird Sie auf Dauer jedoch nicht erfüllen.

Was sorgt beim Job für mentale Gesundheit?

Arbeitsleben und Mental Health – eine Infografik von OTTO

Die Autorin:

Mentale GesundheitSheila Käsgen arbeitet bei Peak Ace als Content Marketing und Social Media Managerin. Ihr Ziel: user- und suchmaschinenfreundlichen Content zu business- und zukunftsorientierten Themen erstellen. Bei Fragen zum Thema, melden Sie sich gerne an s.kaesgen@pa.ag.