Pizza backen mit REFA

//Pizza backen mit REFA
Pizza

Pizza backen – REFA-Dozentin Christel Weber erläutert, wie man diese besonders sparsam backt. Denn bei REFA wird auf das Vermeiden von Verschwendung geachtet. Und die gibt es sogar beim Kochen und Backen. (Werbung)

Auf einen Blick:

  • Die sechs Verschwendungsarten nach REFA treten überall auf, wo etwas hergestellt wird. Auch in der heimischen Küche.
  • Das Einkaufen falscher Mengen an Zutaten führt dazu, dass Reste entstehen. Sie müssen vielleicht entsorgt werden.
  • Wo sich Geräte, Schüsseln, Gummischrabber und anderes in der Küche befinden, spielt ebenfalls eine Rolle.
  • Sind die Einzelschritte des Pizzabackens falsch getaktet, entsteht unnötige Wartezeit

Die Vergeudung von Zeit, Geld, Material usw. lauert immer in denselben Bereichen. Schauen wir uns die Verschwendungsarten mal genauer an am Beispiel des Pizzabackens:

Zu viele Wege – im Zickzack-Kurs durch die Küche

Stellen Sie sich vor, Sie hätten die Zutaten für die Pizza an verschiedenen Stellen gelagert. Und Sie müssten erst überlegen, wo die Knethaken für den Teig dieses Mal liegen. Sie wandern hin und her, bis Sie alles zusammen haben. Und das dauert. Besser: Sortieren Sie Haushaltsgerätschaften mit festen Plätzen so, wie Sie sie brauchen. Häufig Verwendetes sollte leicht zugänglich sein, während selten genutzte Geräte auch weiter hinten im Schrank oder in einer Schublade liegen können.

Überproduktion – nach dem Essen bleibt zu viel Pizza übrig

Backen Sie Pizza für sich selbst, Ihre Lieben oder die ganze WG, sollte die Menge an die Esser angepasst sein. Stellen Sie zu viel her, haben Sie ein Problem. Denn Pizza schmeckt nur frisch. Also wandert der Rest in die Tonne. Backen Sie unbedingt nur so viel, wie Sie und die anderen essen können.

Falsche Bestände – zu wenig Mehl und zu viel Tomatensauce

Durch das Pizza-Rezept ist festgelegt, welche Menge an Zutaten Sie benötigen. Wenn Sie viel zu viel Tomatensauce kaufen, bleibt etwas übrig. Sie stellen die angebrochene Packung in den Kühlschrank – und vergessen sie vielleicht erst mal. Haben Sie zu wenig Mehl in Schrank, backen Sie besser ein anders Mal. Denn Mehl ist heutzutage zum Hamster-Gut geworden.

Umständliche Bewegungen – das Ausrollen dauert zu lange

Fertigen Sie zum allerersten Mal in Ihrem Leben eine Pizza in Eigenregie, läuft alles etwas holperig. Beim Ausrollen des Teigfladens hantieren Sie umständlich herum. Diese Verschwendungsart kostet Zeit und kann auch zu Qualitätsmängeln führen. Etwa dann, wenn der Teig ungleichmäßig ausgerollt ist. Das kriegen Sie durch Übung in den Griff!

Vermeidbare Wartezeiten – wenn das Pizzabacken falsch getaktet ist

Hefeteig muss gehen, bevor er weiterverarbeitet werden kann. Diese Zeit sollten Sie einplanen und ihn zwei Stunden vor dem eigentlichen Pizzabacken erstellen. Auch der Backofen sollte zu einem Zeitpunkt angeschaltet werden, an dem Sie noch mit Ausrollen und Belegen beschäftigt sind. Falsch getaktet, dauert alles insgesamt länger. Sie müssen warten – und andere Hungrige auch.

Übererfüllung – Sie drücken den Käse fest

Eigentlich ist es ausreichend, den Käse über die Pizza zu streuen. Dann können Sie alles in den Backofen schieben. Doch wenn Sie die goldgelben Schnipselchen auch noch festdrücken, bringt das nichts. Denn sie zerlaufen sowieso. Sie machen einfach zu viel des Guten, was nach REFA Verschwendung ist.

Fehler – falsche Zutaten gefährden den Genuss

Kneten Sie statt Salz Zucker in den Pizzateig, müssen Sie noch mal von vorne anfangen. Je später Sie es bemerken, desto schlimmer (und teurer) wird es. Denn dann haben Sie vielleicht schon Tomaten, Pilze und Käse aufgelegt. Die wandern dann mit in die Mülltonne. Und merken Sie es beim ersten Biss, hilft nur noch der Pizza-Service. Kostenpflichtig natürlich.

 

In diesem Sinne: Guten Appetit bei Ihrer nächsten selbst gebackenen Pizza!

 

Mehr Info: www.refa-owl.de