„Stellensuche geschieht oft regional!“ Martin Adirsch, JobCreative-Gründer

//„Stellensuche geschieht oft regional!“ Martin Adirsch, JobCreative-Gründer

Adirsch-01-Web(Rheda-Wiedenbrück/Anzeige). Es gibt eine Vielzahl an Internet-Stellenbörsen. Dennoch wagte Martin Adirsch vor zwei Monaten mit einer abgewandelten Idee den Schritt in die Selbstständigkeit: dem regional ausgerichteten Online-Portal JobCreative.de.

Im Interview verriet er mehr über die Hintergründe und die erste Resonanz von Firmen und Bewerbern im Raum Ostwestfalen-Lippe.

Was hat Sie bewogen, mit Ihrer Geschäftsidee in einen bereits umkämpften Markt zu gehen?

In den achtziger und neunziger Jahren war wegen eines Überangebots an potenziellen Arbeitnehmern von Firmen bedingungslose Bereitschaft zur Mobilität gefragt. Heute haben sich sowohl der Markt als auch die allgemeine Einstellung vieler Menschen zur Arbeit geändert. Firmen suchen dringend Fachkräfte und müssen sich nun als attraktiver Arbeitgeber präsentieren, um Bewerber für sich zu gewinnen. Und die sind heute nicht  mehr ohne weiteres bereit, sich an weit entfernten Orten zu bewerben. Sie suchen regional. In diese Lücke trifft JobCreative.

Was bieten Sie in Ihrem Portal?

Neben Funktionen für Stellensuchende wie die Option, ein Online-Profil anzulegen sowie Unterstützung bei der Bewerbung, bieten wir zahlreiche crossmediale Möglichkeiten für Arbeitgeber. Sie können großformatige Backlinks zu ihrer Website schalten, ein Firmenprofil anlegen oder auch WorkScout als journalistische Plattform für ihr Employer Branding nutzen. Diese vernetzten, crossmedialen Kommunikations-Möglichkeiten zu einem hervorragenden Preis-Leistungsverhältnis führen zu einer Verbesserung des Google-Rankings und sind sehr gefragt bei Firmen.

Bei den großen Online-Portalen gibt es auch die Möglichkeit, die Stellensuche regional einzuschränken …

Ganz genau. Sie sind aber deutschlandweit bzw. international ausgerichtet und haben einen entsprechenden Streuverlust. Bei JobCreative treffen Stelleninteressenten aus Ostwestfalen-Lippe auf Unternehmen derselben Region. Wird ein Stelleninserat geschaltet, erhalten die Firmen Bewerbungen von Menschen, die in der Nähe wohnen und die nicht erst umziehen müssen, um die Tätigkeit auszuüben. Geht es um die Unternehmenskommunikation und speziell das Employer-Branding, treffen auch diese Botschaften exakt die Zielgruppe.

Wie zufrieden sind Sie mit der ersten Resonanz auf Ihr Angebot?

Bei Gesprächsterminen mit Personalleitungen stellen wir immer wieder fest, dass wir mit unserer Idee eine Marktlücke treffen. Wir freuen uns über die Nachfrage und planen bereits weitere Aktivitäten außerhalb des Internets, um für einen noch höheren Bekanntheitsgrad von JobCreative zu sorgen. (Birgit Lutzer)