Glaubwürdigkeit

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Lügen oder Ehrlichkeit im Vorstellungsgespräch

Mit einem teuren Mietwagen vorfahren, sich in Business-Outfit quetschen und Kündigungsgründe schönreden – Stelleninteressierte lassen sich viel einfallen, um einen Job zu bekommen. Doch die meisten Personaler durchschauen platte Strategien und kleine Lügen. Personalberater Dirk Kremer erläutert, worauf es im Vorstellungsgespräch wirklich ankommt. ( Bild: © lassedesignen / Fotolia )

Bewerber-Marketing

Glaubwürdiges Bewerber-Marketing ist ganzheitlich

Bewerbermarketing muss weit über das Präsentieren einer schönen Fassase hinausgehen. Denn Glaubwürdigkeit entsteht nur durch das Übereinstimmen von Worten und Taten – und durch Ehrlichkeit. Dies muss sich in Social-Media-Aktivitäten, in Bewertungsportalen und in Medienberichten spiegeln. Es geht also um den Blick auf das große Ganze und ein stimmiges Konzept. ( Bild: © Elnur / Fotolia )

Image

Was tun, wenn das Image ramponiert ist?

Für die Krisenbewältigung mit PR-Maßnahmen gibt kein Patentrezept. Jede Ausgangssituation ist anders und erfordert das flexible Reagieren. Was im einen Fall gut und richtig ist, kann im anderen das Problem verstärken. Manchmal sagen das eigene Gefühl und der gesunde Menschenverstand mehr als ein starres Regelwerk. Allgemein gesprochen, gibt es den offensiven und den defensiven Weg. ( Bild: © alphaspirit / Fotolia

Inhalt schlägt Werbe-Bla-Bla: Content-Marketing wirkt

Was Sozialpsychologen schon lange wissen, wird als neuester Schrei für die Ausrichtung der Unternehmenskommunikation gehandelt: die Erkenntnis, dass fundierte Informationen glaubwürdiger wirken als plattes Eigenlob und weichgespülte PR-Berichterstattung. Deshalb sind redaktionelle Beiträge im Employer Branding stark gefragt. „Inhaltsgetriebene Kommunikation ist auf dem Vormarsch. Mehr als 55 % aller Unternehmen betreiben bereits heute eine inhaltsgetriebene Kommunikationsstrategie.“ berichtet beispielsweise das Online-Portal „Marketing-Börse“ http://www.marketing-boerse.de/News/details/1447-Inhalt-s-getriebene-Kommunikation-auf-dem-Vormarsch/50007 in einer Meldung vom 17.11.2014. Weiter heißt es an derselben Stelle, „mehr als 80 % der befragten Unternehmen werden in

Schau mir in die Augen, Kleiner: Fotos als Instrument des Bewerbermarketings

Ingenieur Heinz F. möchte die Stelle wechseln. Eine Ausschreibung interessiert ihn besonders und er besucht die Internetseite der Firma. Neugierig klickt er auf den Team-Button. „Ach, nur Anzugträger.“ murmelt er enttäuscht. Ob er mit seinen Holzfällerhemden und Jeans sich dort wohl fühlen würde? Die fiktive Szene dürfte mit dem Verhalten vieler Menschen übereinstimmen, denn Personenfotos haben eine starke, emotionale Wirkung. Bei Text-Bild-Kombinationen ziehen die Abbildungen den Blick auf sich, bevor mit der eigentlichen Lektüre begonnen wird. Bilder transportieren Botschaften, die oft

Azubis als Storck-Botschafter beim Tag der offenen Ausbildung

Halle-Westfalen. „Der Run auf Azubis hat schon begonnen.“ so Martina Gerdes von der Storck-Unternehmenskommunikation. Schon zum zweiten Mal wurde deshalb Ende Juni ein „Tag der offenen Ausbildung“ durchgeführt, der 120 interessierte Schüler mit Begleitpersonen anlockte. Ausbildungsleiterin Birte Schmitz erklärte das Konzept der Veranstaltung. Die in Form von Ausbildungsberufe seien in verschiedene Kategorien eingeteilt – in technische, IT-spezifische und kaufmännische. „In diesen Sparten gibt es Schnupper-Workshops, die von unseren eigenen Azubis geleitet werden. Auch an Info-Ständen stehen sie den Stelleninteressenten als

Alt

Alt ist relativ – auch im Job

Alt – ist das im Job wirklich nur ein Nachteil? Der international tätige „Recruiter“ Andreas T. Hensing spricht bei seinen Aufträgen mit den Entscheidungsträgern. Er verriet Birgit Lutzer, wie diese langjährige Berufserfahrung wirklich beurteilen.  ( Bild: © LIGHTFIELD STUDIOS / Fotolia ) Auf einen Blick: Viele Menschen im Alter von 50plus fühlen sich fit und dynamisch Es ist wichtig, zu sich selbst zu stehen Qualifikationen, Berufserfahrung und Arbeitsmotivation geben für viele Personaler den Ausschlag Demografischer Wandel und Fachkräftemangel begünstigen die Berufsaussichten erfahrener

Falsche Schlange oder ehrliche Haut? Glaubwürdigkeit im Beruf

„Das Wohl älterer Mitarbeiter liegt uns am Herzen.“ verkündet Abteilungsleiter Andreas F. auf der Betriebsversammlung. Einige Belegschaftsmitglieder runzeln die Stirn, während andere sich kopfschüttelnd mit verschränkten Armen zurücklehnen. Denn der Manager hat gerade einen langjährigen Mitarbeiter vor die Tür gesetzt. Im Beruf gibt es immer wieder Situationen, in denen es um persönliche Glaub- und Vertrauenswürdigkeit geht. Wer seinen Kollegen oder Mitarbeitern eine „bittere Pille“ verabreichen muss, sollte, sofern er Bedauern zeigt, überzeugend wirken. Auch dann, wenn es darum geht, den Vorgesetzten